Freiherren von Keischach.
43. Freiherren von Reischach.
Die ältere Geschichte des Hauses siehe S. 65:Grafen v. Reischach.
Das gesammte Haus scheidet sich in zweiHauptlinien: in die Oberländer; katholische, und dieUnterländer, evangelische Hauptlinie, erstere auch zuImmendingen genannt; letztere zerfällt in den Nuss-dorfer und Riether Zweig. Der Riether Zweig schei-det sich in die ältere freiherrliche und die jüngeregräfliche Linie. Die Immendinger und die freiherr-lich Riether Linie sind in Baden ansässig.
Durch Kauf des Markgräflich Badischen LehensEberdingen, 1452, des Württembergischen LehensRieth, 1453, eines Antheils an Nussdorf, 1468, sämmt-lich von den Truchsessen von Höfingen, ist die frei-herrliche Familie von Reischach bis heute im Mit-besitz dieser im Oberamt Vaihingen gelegenen Ritter-güter. (Stalin, Beschr. des OA. Vaihingen. 1856.S. 120. 206. 218.)
W a p p e n b e s c Ii r e i Ii n 11 g.
Im silbernen Schilde .der Hals und Kopf eines reehts-gewendeten schwarzen Ebers mit goldenen Borsten und rothausgeschlagener Zunge.
Der auf dem Schilde ruhende offene gekrönte Helmträgt das Bild des Schildes mit schwarzsilberner Decke.
Auch wird die Freiherrnkrone über dem Schild geführt.
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