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Der Adel des Königreichen Württemberg : neu bearb. ; Wappenbuch mit genealogischen u. historischen Notizen
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Freiherren von Rassler.

41. Freiherren von Rassler.

Der Markgräflich Badische Rechtsgelehrte JakobChristoph Rassler erhielt 1655 den Reichsadelstandmit der Ermächtigung, den Namen Rassler v. Kreenried(Bad. BA. Pfullendorf) zu führen. Bei Gelegenheit derErhebung seines Sohnes Jakob Christoph, Kaiserl.Regierungsraths und Residenten zu München, in denFreiherrnstand, wurde demselben 1681 gestattet, sich

nach der von ihm erworbenen reichsritterschaftlichenHerrschaft Gamerschwang, OA. Ehingen, zu nennen.

* Später trennte sich die Familie in eine Linie zuGamerschwang und eine zu Weitenburg, OA. Horbund Rottenburg, welches letztere Rittergut JosephRupert Rassler von Gamerschwang 1720 vom KlosterMarchthal erkaufte.

W a \) p e n b e s c Ii r e i b u n g.

Das Wappen ist quadrirt, mit einem rothen Mittelschild,worin der goldene Buchstabe L zu sehen ist. 1 und 4 inRoth ein auf seiner Spitze mit einer rothen Lilie beflecktergoldener Sparren; 2 und 3 in Gold drei grüne Hügel miteinem emporstehenden dürren Dornstrauch. Auf dem Schilderuhen zwei offene gekrönte Helme; der rechte trägt einenmit dem Sparren und der Lilie belegten rothen Flügel, der

linke die Gestalt eines wachsenden jungen Mannes mit blossemKopf, dessen Kleidung von Gold und Schwarz der Längenach getheilt ist, und der in der Rechten eine von Schwarzund Gold senkrecht getheilte zweispitzige Fahne, in der Lin-ken aber den Dornstrauch hält.

Die Helmdecken sind rechts roth und gold, links schwarzund gold.

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