Freiherren von Räcknitz.
40. Freiherren von Räcknitz.
Dieses aus Steiermark stammende alte Adels-geschleckt, welches 1553 in den Reiehsfreiherrnstanderhoben wurde, kam später theils nach Nürnberg,theils nach Sachsen.
Christoph Erasmus, 1638—1703, ward durchseine Vermählung mit Maria v. Geizkofler, die ihmdie Herrschaften Heinsheim, Bergweiler und Sonnen-dorf zubrachte, Mitglied der reichsfreien schwäbischen
Ritterschaft des Kantons Kocher. Zwei Urenkel des-selben wurden die Stammväter der beiden jetzt imGrossherzogthum Baden und im Königreich Württem-berg blühenden Linien.
Durch den Besitz des Ritterguts Laibach imOberamt Künzelsau zählt die Familie zu dem ritter-schaftliehen Adel des Königreichs.
W a |> p e n b e s c Ii r e i b u 11 g.
Das Wappen ist quadrirt, mit einem Herzschilde, dasStammwappen der Freiherren v. Räcknitz enthaltend, in Goldein schwarzer, goldgekrönter, aus Rachen und Ohr feuer-speiender Panter.
Im ersten und vierten rothen Felde ein halber spring-ender Esel von Silber, im zweiten und dritten rothen Feldeein silberner Linksbalken wegen der früher besessenen Herr-schaft Pernegg.
Leber dem Schild ruhen drei Turnierhelme, von denender erste den verkürzten Esel, der zweite den Panter trägt,am Rücken mit fünf Pfauenfedern besteckt; der dritte aberzwei Btiffelhörner, dessen vorderes oben silbern und untenroth, und das andere oben roth und unten silbern ist.
Die Helmdecken sind beim ersten und dritten Helmaussen roth, innen silbern, beim mittlem aussen schwarz,innen golden.
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