Freiherren von Ow.
35. Freiherren von Ow.
Dieses schon vor dem Jahr 1100 auftretende,von Obernau, OA. Rottenburg, benannte Geschlecht,welchem vielleicht auch der treffliche Dichter Hart-mann von Aue angehört, trennte sich am Ende des13. Jahrhunderts in die Linien: Stadt Owe (Obernau),Wachendorf, Bodelshausen und Hirrlingen, wovon dieerste und dritte im 15., die vierte im 18. Jahrhunderterlosch, während die zw r eite heute noch im Besitzvon Wachendorf und Bierlingen, OA. Horb, blüht.
Felldorf, OA. Horb, welches die von Ow seit dem14. Jahrhundert mit kurzer Unterbrechung besassenund wovon sich eine Linie heute noch nennt, wurde
1824 verkauft, und dagegen von Maximilian v. Ow
1825 das Staatsgut Hohenberg, OA. Spaichingen, un-fern der Stammburg der Grafen von Hohenberg, er-worben. (C. F. Stalin, Beschr. d. OA. Horb. 1865.S. 179 f. 262 f. P. Stalin, Beschr. d. OA. Spaich-ingen. 1876. S. 288.)
W a |> p e ii b e s c Ii r e i b u n g.
Wappen quergetheilt oben in Gold ein nach rechtsgehender, doppelt geschwänzter rother Löwe, unten Blau ohneBild. Auf dem Schilde steht ein Helm mit roth goldenenDecken, welcher ein golden bequastetes, viereckiges rothes
Kissen und auf demselben ein halbes silbernes Rad trägt,dessen nach oben gekehrte Rundung aussen an den fünfSpeichen, je mit fünf kleinen schwarzen Hahnenfedern be-steckt ist.