Freiherren von Münch.
34. Freiherren von Münch.
Christian von Münch, Bankier zu Augsburg,f 1757, erheiratete als Schwiegersohn des AugsburgerRathsherrn Joh. Thomas v. Rauner die adeligen GüterMühlen, Mühringen und Dommeisberg, OA. Horb. Dazuerwarb er 1748 das Schlossgut Filseck, OA. Göppingen,von dem Ritterdirektorium. Sein Sohn Christian, f 1821,
kaufte weiter Gündringen, OA. Horb, und machte1791 aus seiner Herrschaft am oberen Neckar einFideikommiss, welches nebst Filseck heute noch beider Familie ist. (Stalin, Beschr. d. OA. Horb. 1865.S. 193. 215. 223. Moser, Beschr. d. OA. Göppingen.1844. S. 298.)
Wappen'b es
Das Wappen ist quadrirt und mit einem von Gold überSilber quergetheilten Mittelschild. Letztere überzieht in derMitte ein rother Querbalken, aus dem ein nach Rechts ge-wendeter bärtiger Mönch in schwarzer Kutte und Tonsur biszur Brusthöhe in die goldene Abtheilung emporwächst. DerMönch hält mit beiden Händen ein offenes Buch vor sich hin.
1 und 4 in Gold ein aus der Theilungslinie halb her-vorbrechender golden bewehrter schwarzer Adler.
2 und 3 in Blau, ein einwärts aufspringender gekröntergoldener Löwe der einen Eichenzweig mit drei Eicheln, imzweiten mit der rechten, im dritten mit der linken Vorder-pranke emporhält.
c h r e i I) u n g.
Auf dem Schilde ruhen drei Helme, von denen zweioffen und gekrönt sind. Der mittlere gefchlossene ist einStechhelm.
Der erste Helm mit schwarz goldenen Decken trägtden schwarzen Adler in ganzer Figur. Der zweite mit rothsilbernen Decken, trägt zwischen einem von Gold über Rothquergetheilten offenen Fluge den Mönch und aus dem drittenHelm mit blau goldenen Decken wächst einwärts gekehrt derLöwe halb hervor.
Schildhalter rechts ein silberner Widder, links ein Bock,beide nach rückwärts schauend.
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