Freiherren Hiller von Gärtringen.
20. Freiherren Hiller von Gärtringen.
Heinrich Hiller, aus einer alten rhätischen Fa-milie stammend, trat um 1610 in württembergischeDienste (v. Georgii-Georgenau, Wiirtt. Dienerbuch 31.104 ff.) und wurde von Kaiser Ferdinand II. in denAdelsstand erhoben. Sein Sohn, Johann Heinrich,Oberhofgerichtsrath, f 1689, kaufte einen Theil vonGärtringen, OA. Herrenberg. Dieser gieng, da erohne Kinder starb, als ein von ihm gestiftetes Fa-
milien-Fideikommiss zunächst auf seinen Neffen, dennachmaligen Geheimeiirath und ReichstagsgesandtenJohann Hiller, f 1715, über, welchem Kaiser Leo-pold I. 1703, unter Erneuerung jenes Adels, dasRecht, sich „von Gärtringen" zu schreiben, verlieh.(Stalin, Beschr. des OA. Herrenberg. 1855. S. 192.)Die preussisclie Linie zählt unter ihren Angehörigenmehrere ausgezeichnete Kriegshelden.
W a p penbeschreib u n g.
Ein gespaltener Schild, in der rechten Feldung siebenschräglinks liegende Balken (1. 3. 5. 7 roth, 2. 4. 6 golden),auf denen querüber eine eiserne Partisane liegt; in der linkenHälfte ein blauer mit einer Partisane belegter Längebalken.Ueber dem Schild ein gekrönter Helm, auf welchem ein Pfau
mit geöffnetem Schweife steht, einen goldenen Ring im Schna-bel haltend. Die Helmdecken sind rechts roth und golden,links blau und silbern.
Der Schild kann auch mit der Freiherrnkrone bedecktsein. —
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