Freiherren Hardt von Woellenstein.
17. Freiherren Hardt von Woellenstein.
Einer alten Familie Frankens angehörend, wurdeDaniel Ferdinand Hardt 1762 von Kaiser Franz I. fürsich und seine Nachkommen mit dem Prädikat „vonWoellenstein" in den Adelstand des heiligen römischenReichs erhoben. Ein Enkel desselben, Viktor Romu-ald Heinrich Hardt v. Woellenstein, wurde 1833 inFolge des durch seine Gemahlin, Rosine Euphrosine
geb. Schad, vermittelten Mitbesitzes an dem v. Ehin-gerschen Rittergute Balzheim, OA. Laupheim, und demv. Schadschen Rittergute Eiselau, OA. Ulm, unter denritterschaftlichen Adel des Donaukreises aufgenommenund 1843 in den Freiherrnstand des KönigreichsWürttemberg erhoben.
W a i» j» e n b e s e Ii r e i 1) u u g.
Das Wappen ist quergetheilt und zeigt im obern goldenenFelde einen schwarzen, rechts gekehrten Steinbock, in demunteren senkrecht getheilten, rechts im rothen Felde übereinem silbernen Dreiberge einen hervorwachsenden blau ge-kleideten Mann mit blauem Hütlein, goldenem Umschlag desRockes und des Hiitleins, fünf goldenen Rockknöpfen undgoldenem Leibgurt, in der Rechten einen Pfeil, in der
Linken eine Wolfsangel haltend. Links im blauen Felde eingoldener offener Adlerflug.
Aus dem über dem Schilde gekrönten Helme wächstder rechts gekehrte schwarze Steinbock des Wappens hervor,Helmdecken sind rechts schwarz und golden, links blauund golden.
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