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Der Adel des Königreichen Württemberg : neu bearb. ; Wappenbuch mit genealogischen u. historischen Notizen
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Freiherren von G-ültlingen.

16. Freiherren von Giiltlingen.

Stammfitz diefer alten Familie ift Giiltlingen imOberamt Nagold, wovon sich schon um 1100 zweiBrüder, Regimboto und Friedrich, nannten. Sitze ver-schiedener Zweige der Familie waren Berneck, OA.Nagold, Neuenbürg, Hohenentvingen, Sindlingen, auchdie Herrschaft Ouwen in der Eifel besass ein Zweig;jetzt blüht noch die Bernecker Linie. Hans von Gült-lingen glänzte unter Kaiser Friedrich IV. in den Ttir-kenkriegen. Andere Glieder des Hauses zeichneten

sich aus als Domherren in Augsburg und Ellwangen.Als nach Erhöhung Württembergs zum Herzogthumein Erbkämmereramt errichtet wurde, erhielten es dieGiiltlingen. Unter den Herzogen Ulrich und Christophmachte sich Balthasar, gestorben 1563, als Landhof-meister vielfach verdient um den Hof wie um dasStaats- und Kirchenwesen in Württemberg.

Beschreibung des Oberamts Nagold 1862. S. 182 f.)

W a \\p e n b e s c Ii r e i b u n g.

Das für eines der schönsten des deutschen Adels gel-tende Wappen der Freiherren v. Gültlingen zeigt im silbernenSchilde drei schwarze Adler mit goldenen Kleestengeln aufden ausgebreiteten Flügeln.

Auf dem Schilde steht ein ungekrönter Helm, dem einlinks gewendeter Adler halb Silber, halb schwarz entwächst,

mit goldenem Schnabel, roth ausgeschlagener Zunge und gol-denen Kleestengeln,

Die Helmdecken sind schwarz und silbern.

Auch kann die Freiherrenkrone über dem Schilde ge-führt werden.

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