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1 (1844) Bis 1299 : mit einer Steindrucktafel
Entstehung
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von Cropelin, sicher 1280'1287 Vogt von Güstrow, darauf 1290Wulfghir, darauf 13001308 Tesmar (früher, 1296, Vogt vonTeterow).

( 29 ) Die Ausstattung der beiden Urkunden Nr. 1 und 11 istallerdings sehr merkwürdig. So viel ist gewiss, dass die Schriftmit der Ausstellung gleichzeitig, und so viel mehr als wahrschein-lich, dass die Handschrift beider Urkunden gleich ist. Masch räthdaher, nach dem Abdruck der Urkunden, darauf, dass diese Aus-fertigung beider Urkunden eine uralte, gleichzeitige Vidimationsei, obgleich dergleichen wohl selten vorkomme. Hierauf führendenn auch wohl die noch vorhandenen Siegel. Das äte Siegelmit den Buchstaben W0D0L ist ohne Zweifel das Siegeleines Geistlichen zu Salzwedel; aber auch das 3te Siegel deutetauf Salzwedel, da wahrscheinlich von den noch erhaltenenBuchstaben ZILTW zu lesen ist; nur der zweite Buch-stabe L könnte zweifelhaft sein und zwischen L und C schwanken;das Wappenzeichen ist sehr unklar. Wahrscheinlich sind diesebeiden Urkunden also alte, gleichzeitige vidimirte Abschriften,deren Uebereinstimmung mit den Originalen durch blosse Anhän-gung von Siegeln bezeugt ward; diese Siegel gehörten wahr-scheinlich den Klosteroberen von Arendsee und den geistlichenund weltlichen Behörden von Salzwedel.

( 30 ) Ueber die Stiftung der Nonnenklöster zu Bötzow undRiilin vgl. Jahrb. VIII, S. I und 6 llgd.

( 31 ) Ueber die Stiftung des Nonnenklosters Sonnenkump vgl.Lisch Mekl. Urk. II, Nr. 1 llgd.

( 3: ) Als die Fürsten von Meklenburg und Werle im J. 1314die von dem Fürstenhause Rostock nachgelassenen Länder Kaienund Hart (heilten, wurden auch die auf dem Hart (Walde) liegen-den Güter Hohen- und Siden - Remplin als dem Bischöfe vonCamin gehörend aufgeführt:Item ambe ville Rampelin pertinentesepiscopo Kamynensi"; vgl. die Theilungs - Urkunde in RudlolfUrkunden-Lief. Nr. XCIV.

(") Ueber das Aussterben der Familie Luche vgl. man vonKamptz Geschichte der Familie von Kamptz, 1843, S. 123 u. 177.