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sechs Jahrhunderten überall geltend gemacht. Werkennte nicht in fernen Ländern die Maltzan, Bülow,iMoltke, Bernstorf, Lützow, Blücher, und viele andereeinzelne desselben Stammes, und wo wäre ein germani-sches Land, in welchem nicht irgend einmal ein me-klenburgischer Edelmann eine bedeutende Bolle gespieltund einen anerkennungswerthen Einfluss ausgeübt hätte?
Unter den ältesten adelichen Geschlechtern Me-yenburgs stehen in den ersten Reihen die Hahn.Wie ein jedes der edlen Geschlechter Meklenburgs alleJahrhunderte hindurch einen bestimmten Charakter hat,der sich wie der Vorname in jedem Enkel wiederholt,so haben auch die Hahn eine bestimmt ausgeprägteLebensgestalt. Begütert und friedlich waren sie immer:reich und zufrieden am eigenen Heerde, bewandert inden Künsten des Friedens und doch tapfer, wenn esdie IN'otli forderte, dienten sie, die Helden des Friedens,uneigennützig dem Fürsten und dem Vaterlande mitRath und That, das Vaterland als die beste Heimatherkennend. Daher haben sich die Hahn auch selteneraus den Grenzen ihres Stammlandes, und zwar desengern Gaues Werle oder Wenden, begeben und derSchauplatz ihrer Geschichte ist die Heimath.
Daher hat der Hauptstammsitz Basedow auchimmer einen besondern Rang in der Cultur-Geschichtedes Landes behauptet. Abgesehen von der unten dar-gestellten Wichtigkeit der Gegend für die Geschichteder ersten Entwickelung des Vaterlandes, war zu Ba-sedow schon im 15. Jahrb. ein grosses Schlossmit vielen Häusern und Thürmen, deren auf Pfählenruhende Fundamente noch heute weit reichen, mit
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