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Der Adel des Königreichen Württemberg : neu bearb. ; Wappenbuch mit genealogischen u. historischen Notizen
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Freiherren von Gaisberg.

14. Freiherren von Gaisberg.

Aus dem Thurgau wandte sich dieses alte Ge-schlecht frühe nach Schwaben, wo s e it 1392 fünfGaisberg als württembergische Vögte in Schorndorfsich finden (v. Georgii-Georgenau, Wirt. DienerbuchS. 531). Die Familie kam bald in Besitz eines Theilsvon Schnaitt), OA. Schorndorf (Stalin, Beschr. diesesOberamts. 1851. S. 177). Im Jahr 1660 belehnteHerzog Eberhard III. seinen Burgvogt und Frauen-zimmerhofmeister Ulrich Albrecht von Gaisberg mitdem Lehen Schöckingen, OA. Leonberg (Stalin, Beschr.

dieses Oberamts. 1852. S. 241). Benjamin Friedrichv. G., f 1776, von der Schnaither Linie, erwarb durchHeirat 1746 einen Theil des Lehens Helfenberg, OA.Marbach, dessen Rest die Familie G. 1846 von denFreiherren v. Bouwinghausen erkaufte. (Stalin, Beschr.d. OA. Marbach. 1866. S. 155.) Im Jahr 1824 wurdeder Familie in beiden Linien, der Schöckinger undHelfenberger Linie, von König Wilhelm das Rechtertheilt, den Freiherrntitel zu führen.

Wappenbeselireibii n g.

In Gold ein mit der gekrümmten Spitze nach links gewendetes, gestürztes schwarzes Steinbockshorn. Auf demgekrönten Helme nochmals das Horn, aber hier mit der Spitze rechts gewendet.

Helmdecken schwarz und golden.

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