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Der Adel des Königreichen Württemberg : neu bearb. ; Wappenbuch mit genealogischen u. historischen Notizen
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Freiherren von Eyb.

12. Freiherren von Eyb.

Das alte fränkische, von Eyb (Iwe, Ibe, Ybe,Eybe) bei Ansbach stammende Geschlecht hat unterseinen Gliedern im Uebergang vom Mittelalter zurneuen Zeit zwei geschichtlich bedeutende Persönlich-keiten: Ludwig, 14171502,der bedeutendste unterden Staatsmännern, welche sich im 15. Jahrhundertdem Dienst des Zollerschen Hauses und seiner Politikwidmeten, zugleich Verfasser verschiedener Schriften,welche als werthvolle Quellen der politischen undder Rechtsgeschichte erscheinen" (Allgem. DeutscheBiogr. 6, 449 ff.) und Albrecht, 14201475, Dom-herr zu Bamberg, Eichstätt und Würzburg, der Ersteneiner, welche als Schriftsteller die deutsche Prosa

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Stammwappen: Im silbernen Schilde drei rothe Pil-germuscheln (2. 1). Auf dem Helme ein rechtssehender wach-sender Pfau mit goldenem Halsbande und silbernen Flügeln.Helmdecken rothsilbern.

Vermehrtes Wappen: Wappen zweimal senkrechtund einmal quergetheilt (6 Felder).

1 in Roth mit von Silber und Roth gestickter Einfas-sung ein einwärts gewendeter gekrönter schwarzer Löwe, derin den Vorderpranken einen goldenen Scepter emporhält.

2 in Silber die drei rothen Pilgermuscheln des Stamm-wappens.

3 in Blau ein verdeckter goldener Becher, an dessenVorderseite ein Bischofsstab auf rothem emailartigen Grundesich zeigt (Erbschenkenamt des Hochstifts Eichstädt).

4 in Blau ein silberner Querbalken, welcher mit zweirothen Pfählen besetzt ist.

wesentlich gefördert haben. (Ebend. 447 ff.) NachdemKaiser Leopold I. 1694 die Familie in den Reichs-freiherrnstand erhoben hatte, trennte sich dieselbe zuAnfang des 18. Jahrhunderts in die fünf Linien:Rammersdorf, Eierlohe, Wiedenbach diese drei inBayern und Dörzbach A und B, von welchen dieRammersdorfer und die ältere Dörzbacher Linie er-loschen sind, die jüngere Dörzbacher mit dem 1601bis 1616 erworbenen Rittergut Dörzbach an der Jagst,OA. Kiinzelsau, zum ritterschaftlichen Adel des König-reichs Württemberg gehört. (Vergl. Schönhuth, Zeit-schrift d. Hist. Ver. f. d. württ. Franken 1851, 1 ff.;4, 467 ff; 5, 242 ff.)

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5 in Silber zwei nach der rechten Seite übereinanderschreitende schwarze Löwen.

6 in Roth ein silberner Querbalken.

Drei gekrönte Helme mit roth silbernen Decken stehenauf dem Schilde.

Der erste trägt zwischen zwei mit grünen Kleestengelnbestreuten silbernen Büffelshörnern einen von Roth und Blauund Silber quer getheilten und links gewendeten Vogelskopfmit Hals, der im Schnabel ein silbernes Hufeisen hält; aufdem zweiten steht ein gekrönter deutscher Reichsadler miteinem auf der Brust befindlichen silbernen Schildchen, worinder Buchstabe J zu sehen ist, und auf dem dritten Helm einrechtssehender wachsender Pfau mit goldenem Halsbande undsilbernen Flügeln.

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