Freiherren von Ellrichshauseu.
10. Freiherren von Ellrichshausen.
Die ununterbrochene Reihe dieses von Ellrichs-hausen ? OA. Crailsheim, benannten Geschlechts be-ginnt 1271. (Vrgl. H. Bauer in der Zeitschr. d. Hist.Vereins f. d. wiirtt. Franken 6, 429 ff.; 9, 164 ff.)Im 15. Jahrhundert, während in der Ferne die beidenDeutschordens-Hochmeister Konrad von E., 1441 bis1450, und sein Neffe Ludwig von E., 1450—1461den Namen berühmt machten (vgl. ebendas. 7, 326 ff.;Voigt, Gesch. Preussens VIII), kam daheim durchHeirat Jagstheim, OA. Crailsheim, an die Familie,und gab einem Zweig derselben bis auf diesen Tag
den Unterscheidungsnamen; zweihundert Jahre späterbrachte auf demselben Weg Johann Christoph, 1650bis 1690, AssUmstadt, Domeneck und Maisenhel-den, OA. Neckarsulm, an das Haus und gründete dieAssumstadter Linie. In ihr, welche sich seit 1799in eine ältere und jüngere thcilt, glänzt der NameKarl Reinhard v. E. 1720—1779, österreichischerFeldzeugmeister, von seinem Kaiser durch ein Denk-mal auf dem Ilradschin geehrt (vgl. Ganzhorn, in dergen. Zeitschr. 7, 513 ff.; Allg. Deutsch. Biogr. 6, 60).
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Das beiden Linien gemeinschaftliche Wappen bestehtin einem mit drei schrägrechts rothen Balken durchzogenensilbernen Schild, auf welchem die Freiherrnkrone ruht.
Aus dem gekrönten Helm wächst ein mit den drei
rothen Balken belegter silberner Widder mit goldenen Hör-nern hervor.
Helmdecken sind roth und silbern.