Freiherren von Crailsheim.
9. Freiherren von Crailsheim.
Von Crailsheim, der jetzigen württembergischenOberamtsstadt, benannt, ist dieses Geschlecht seit 1132und ohne Unterbrechung seit 1221 urkundlich nach-gewiesen. (Stalin, Wirt. Geschichte 2, 596. Bessertin der Zeitschr. d. Hist. Ver. f. d. wiirtt. Franken X,7 ff.) Von drei im letzten Drittel des 14. Jahrhundertsentstandenen Linien hatte nur die zu Alten-Schönbachin Unter-Franken Bestand. In dieser gründeten diebeiden 1713 in den Reichsfreiherrnstand erhobenenBrüder Hannibal Friedrich auf Rügland, Neuhausund Walsdorf in Mittel-Franken, 1657—1744, und
Johann Albrecht auf Fröhstockheim, Röttelsee,Thann etc. in Unterfranken, 1670—1724, wieder zweiLinien, von welchen seit dem Ende des 18. Jahr-hunderts nur noch die Rügländer blüht. Diese selbstaber umfasst durch des Stifters Enkel Julius Wil-helm, Christian Albert, Ernst Ludwig drei Spezial-linien: zu Crailsheim, Morstein (wiirtt. OA. Gera-bronn) und Rügland (bayr. BA. Ansbach). In Würt-temberg gehört die Familie zum ritterschaftlichen Adeldurch den Besitz von Hornberg und Morstein, OA.Gerabronn, sowie Hagenhof, OA. Crailsheim.
W a p p e n b e s c Ii r e i b n n g.
Büffelhörnern , zwischen welchen ein mit einer Ecke in dieHöhe gestelltes rothes Kissen mit goldenen Quasten steht.Helmdecken sind schwarz und golden.
Im schwarzen Feld ein goldener Querbalken. Ueberdem Schilde eine Freiherrnkrone, auf welcher ein Helm ruht,mit zwei schwarzen, mit dem goldenen Querbalken versehenen