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Der Adel des Königreichen Württemberg : neu bearb. ; Wappenbuch mit genealogischen u. historischen Notizen
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Freiherren von Breitschwert.

3. Freiherren von Breitschwert.

In dieser unter Herzog Ulrich aus Oesterreichnach Württemberg gekommenen- und seitdem in würt-tembergischen Diensten stehenden Familie erhieltenLeonhard und Veit Breitschwert von Kaiser Ferdi-nand I. 1559 eine Bestätigung des ihnen von KaiserKarl V. 1547 verliehenen Wappens und zugleicheine Verbesserung desselben; ferner erhielten die-selben zugleich mit den Brüdern Veit junior undJohann 1578 von Kaiser Rudolf II. eine Bestätigungdes dem Lucas Breitschwert 1486 verliehenen Reichs-adels, als eines rittermässigen Reichsadelsstandes, mitabermaliger Wappenverbesserung und mit dem Rechte,mit rothem Wachs zu siegeln. An Felix Wilhelm

v. Breitschwert, f 1680 als württembergischer Ober-rath, gelangte durch Heirat das obere Schloss Ehn-ingen, OA. Böblingen, welches Lehengut sich in derFamilie bis heute immer in gerader Linie im Manns-stamm vererbt hat. (Stälin, Besclir. d. Oberamts Böb-lingen. 1850. S. 170.) Im Jahr 1824 wurde demCollegial- Direktor und Staatsrath Johann LudwigChristian, welcher unter fünf Regenten Württembergsin öffentlichen Diensten gestanden, mit Rücksicht aufdie langen und treuen Dienste, welche die Familiejederzeit dem württembergischen Regentenhause ge-leistet hat, die Freiherrnwürde verliehen.

W (i ]) penbeseh r e i I) 11 n g.

Der Schild quergetheilt. Im obern goldenen Felde einschwarzer nach Rechts gekehrter Löwe mit doppeltem Schweifeund roth ausgeschlagener Zunge, der in den Vorderpfotenein breites Schlachtschwert hält. Im untern schwarzen Feldeeine goldene Lilie,

Aus dem gekrönten Turnierhelm wachsen zwei vonschwarz- und goldgetheilte Büffelhörner, an den Mundlöchernmit je einer goldenen Lilie besteckt, hervor und zwischendenselben zeigt sich der Löwe des Schildes.

Die Helmdecken sind schwarz und golden.