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Der Adel des Königreichen Württemberg : neu bearb. ; Wappenbuch mit genealogischen u. historischen Notizen
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Grafen von Maldegliem.

9. Grafen von Maldegliem.

Nach dem Tode des Oesterreichischen Feldzeug-m eistet s, Grafen Karl Leopold v. Stain, 1809, ver-erbten sich seine Allodialbesitzungen Niederstotzingen,OA. Ulm, Bergenweiler, OA. Heidenheim, und anderetlreilweise an seinen Neffeu, den Grafen Josef Ale-xander Franz v. Maldegliem in Brüssel. Sein SohnKarl Leopold erhielt 1816 nach dem Tode derSchwester jenes Grafen Stain auch den übrigen Tlieilder Allodialherrschaft und kaufte überdies 1821 vonden Herrn v, Riedheim Stetten im Lonthal und 1835

von Nepomuk v. Umgelter Oberstotzingen, beide imOberamt Ulm gelegen. (Memminger, Beschreibungdes Oberamts Ulm. 1836. S. 217. 222. 238.)

Aus dem altflandrischen Geschlecht der Mal-degliem wurde 1685 der Kgl. Spanische FeldmarschallEugen Ambrosius Frhr. v. M. in den Reichsgrafen-stand erhoben, welche Würde für die gesammte Fa-milie 1799 unter Verleihung des Indigenats im Kö-nigreich Böhmen erneuert worden ist.

Wappenbesehreibnng.

sogenannte Merlettes. Den Schild deckt die Gratenkrone undals Schildhalter stehen zwei goldene Löwen.

Das Motto des Wappens istLoyal".

Das Wappen besteht in einem durch ein rotlies An-dreaskreuz in vier Felder getheilten goldenen Schilde; den«äusseren Rand eines jeden Feldes umgeben drei Wappenvögel,