Druckschrift 
Der Adel des Königreichen Württemberg : neu bearb. ; Wappenbuch mit genealogischen u. historischen Notizen
Seite
59
Einzelbild herunterladen
 

Grafen von Linden.

8. Grafen von Linden.

Die ununterbrochene Stammreihe diefes Adels-gefchlechts beginnt mit einem Arnold, welcher um1120 in Brabant begütert war und eine Linden'scheErbin heiratete. In Folge der Religion^ wirren des17. Jahrhunderts wandte sich Peter von Linden ausden Niederlanden nach Franken.

Mit seinem Urenkel, Johann Heinrich, kurmain-zischer Geh.-Rath und Chef der Finanz Verwaltung(f 1795), erlangte die Familie den Reichsfreiherrn-stand. Dessen Sohn, Franz Jofeph, wurde in Folge des

Ankaufs des Ritterguts Neunthausen, OA. Sulz, Ende desvorigen Jahrhunderts auch Mitglied der unmittelbarenfreien Reichsritterschaft in Schwaben, Kanton Neckar-Schwarz wald und der Ortenau, und im Jahre 1852wurden seine zwei ältesten Söhne, Edmund Freiherrvon L. auf Burgberg, OA. Heidenheim, K. württemb.Oberst, und Franz de Paula, Freiherr von L., K.württemb. Kammerherr und Gesandter am Wiener unddann am Berliner Hofe, in den württembergischenerblichen Grafenstand erhoben.

lüfappenbesehreibung.

Im rothen Schilde steht ein goldenes, den Schild ganz überziehendes Kreuz, un ' auf dem goldgekrönten Helme sitztein schwarzes nach rechts gewendetes Windspiel mit goldenem Halsband.

Die Helmdecken sind roth und golden.