Grafen von Dillen.
6. Grafen von Dillen.
König Friedrich von Württemberg verlieh 1810dem Generallieutenant, Oberintendanten und General-adjutanten Karl von Dillen, mit dem Schloss Dätz-ingen, OA. Böblingen, die freiherrliche Würde underhob denselben 1811 in den Grafenstand des König-
reichs. (Regierungsblatt 1810, S. 95. 1811, S. 330.)1815 ertheilte dem Genannten' der König auch dasheimgefallene Gut Rübgarten, OA. Tübingen, alsMannlehen. (Stalin, Beschreibung des Oberamts Tüb-ingen. 1867. S. 466.)
Wappenbes
Das Wappen ist quadrirt: 1 und 4 ein aus grünemGrunde hervorsprossender Dillkrautstengel in Silber; 2 und3 ein schwarzer, aus drei geschachteten Querbalken, wovonder mittlere von Gold und Schwarz, die beiden äusseren vonSilber und Schwarz geschachtet erscheinen, hervorwachsenderLöwe in rothem Felde.
Ein Herzschild zeigt ein schwebendes silbernes Kreuzin schwarzem Felde. Ueber dem Schilde die Grafenkrone, aufwelcher 3 Helme mit schwarzer und goldener Decke ruhen.
c Ii r e i b u n g.
Aus dem mittleren Helme ragen zwei von Silber undSchwarz gestreifte Arme hervor, zwei Dillkrautstengel inden Händen haltend; aus dem zur Hechten wächst ein rothermit den Querbalken des zweiten und dritten Feldes belegterAdlerflug und aus dem zur Linken ein schwarzer goldgekrön-ter Löwe hervor.
Als Schildhalter werden zwei Hirsche in natürlicherFarbe geführt.