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Der Adel des Königreichen Württemberg : neu bearb. ; Wappenbuch mit genealogischen u. historischen Notizen
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Grafen Adel mann von Adelmannsfelden.

Ritterschaftlicher Adel.

6- r a f e n.

1. Grafen Adelmann von Adelmannsfelden.

Für die Ahnherrn der Familie gelten ein Wal-ch un und dessen Bruder Rodolf von Adelmannsfelden(im jetzigen württemb. Oberamt Aalen) 1147 und einReichministeriale Sigfrid von Adelmannsfelden 1236.Der Ursitz kam um die Mitte des 14. Jahrhundertsan die Grafen von Oettingen und bald an Ellwangen,wogegen die Adelmann, wie das Geschlecht sich nun-mehr nannte, bereits den aufgerichteten gekröntenLöwen im Wappen führend, 1385 Neubronn, 1407Hohenstadt, 1435 Schechingen, 1467 Leinweiler er-warben. Von den 14 Söhnen Jörgs I., f 1512, undseiner Gemahlin, Brigitta von Leonrod, wurden Jo-hannes Deutschordenskomthur und zuletzt 151015Deutschmeister (Voigt, Gesch. des Deutschen Ritter-ordens I, 657), Bernhard (14571523) Kanonikus

Wappenbes

Die Grafen Adelmann v. Adelmannsfelden bedienen sichin der Regel ihres Stammwappens, welches in Silber einennach rechts aufspringenden blauen roth gekrönten Löwen mitroth ausgeschlagener Zunge und über sich geworfenem zwei-geknotigtem Schweife führt.

Auf dem ungekrönten Helme, dessen Helmdecken blau-silbern sind, steht ein halb schräg gestelltes goldenes Sieb,dessen jedwedes Ende mit drei Straussenfedern besteckt ist.

Das vermehrte Wappen (Grafen-Diplom von 1790), des-sen Abbildung später folgt, zeigt einen quadrirten Schild,in dessen erst oberem, dann viert unterem weissen Felde einblauer rothgekrönter Löwe mit roth ausgeschlagener Zunge,über sich geworfenem zweigeknotigtem Schwänze rechts auf-

in Augsburg und Eichstädt, Konrad (c. 14661547)Domherr zu Augsburg, beide der humanistischen Rich-tung ihrer Zeit zugethan (Allgem. Deutsche Biographie1,70). Wilhelm, 16611722, wurde vom Kaiser 1680in den Reichsfreiherrnstand erhoben und von seinemBruder Johann Christof, 16741687 Fürstprobst inEllwangen, mit dem Ellwangischen Erbmarschallamtbetraut. Josef Anton erlangte 1790 die Erhebung inden Reichsgrafenstand (Allg. Deutsche Biogr. 1, 79.Pähl, Denkwürdigkeiten 175 ff.). Die genannten Be-sitzungen gehören heute noch der Familie, mit Aus-nahme von Neubronn, welches um 1631 an die Wöll-warth kam. (Bauer, Beschreibung des Oberamts Aalen.1854. S. 144 ff.)

e h r e i I) u n g.

springt (Stammwappen), im zweit oberen und dritt unterenschwarzen Felde eine siebförmige Figur mit ihrem rundenRand und inwendigen Gitter von Gold oder gelb zu sehen ist.Den Schild bedeckt eine reichsgräfliche Krone, über welchezwei offene, adelige, einwärts gekehrte, rechts mit blau undweiss, links gelb und schwarz abhängende Decken, mit denKleinodgezierten Turnierhelmen stehen. Aus dem ersten gold-gekrönten springt der blaue rothgekrönte Löwe bis an denUnterleib links hervor, auf dem andern Helm aber steht deszAveiten und dritten Feldes Figur durch die Mitte getheiltund an beiden Enden mit drei schwarzen Straussenfedernbesteckt.

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