?4v
Des dritten Buches Lap. VI.
bey sich zuhaben / welche alle mitLantzcn und Harpunen/ auch Seilen vettch^werden.
i f. Wenn der Wattfisch indas gross'Schiffge-ogen wird/ sohabmmeb»als sechzig Männer an dem Speck zu heben/ welcher unter dem Schiff?vonzweyen Speck-Schneidern abgelöset/ in dem Schlffe aber von zwey andern inkleinere Stücken geschnitten wlrd. D>e Messer der Speckschneider hcchcn faff d>?Länge eines Mannes- Der Speck liegt öfflcrs sichs biß zu ölff Zoll dicke übe?dem Fleische / welchen die Epeckschneider in dmen Cbaloupcn ablösen/ undzwe»andere in viereckichceSrücke/ deren eines etwa ein r halben Ellen lang/ sch^,'den. Auf der andern Seiten d:6 Schiffes sind noch zwey andere Person^/welche den Speck/ nachdem er aufgezogen worden / in noch kleinere Vierteltheilen. Die Haut pflegen diese von dem Speck abzuziehen/ undindasAMzu schmeissen.
16. Daferne viel Wallfischt in der Nähe verspürt werden / si> verspHuman das kleine schneiden/ und brmqct die grossn Stücke geschwinde in dasSchiff/ damit die Leute wieder auf den Wallfisch-Fang gehen können DieletztemGpeckschneider müssen sich emeeMessers bedienen/ das fünffEpannei»lang ist.
-7- Der weiss Speck ist voller Sehnen / der rothe von längst verstorbenenMallfischen / welcher den geringsten Thran gieket/ aber der gelbe Spcck ist derallerbeste / und giebet den schönsten Thran / der auch S ahlsirk geneniict wird.
> 8. Wenn der Sp'ck von dem Wallfische gantz klein geschnitten ist/ so wirder durch einen langen Beutel hinunter in das Sch iff durch höltzerne Tröchter indie darzu mitgenommene Quartelcn oder Fässer geschüttet/ und also zu der Thran«Brcnnerey gefükret- Dergleichen Brennereyen hatten die Holländer hirbivorauf Spitzbergen/ heutiges Tages aber wird der Speck in Holland ange-braten.
!</. DieTbran Brennereyen sind gemeinlglich ausser denen Städten andenen W -ssrn erbauet / damit sie keinen Schaden verursachen mögen. Wenndie Schiss ankommen / so wird der Speck abgeladen / und die Tonnen müssenin einen grossen höltz^rn Trog geschütter werden- Aus diesem Troge wird erdurch zween darzu bestellte Männer in einen grossen eingemauerten Kessel / wel«cher nicht weit davon stehet/ aelhan. worinne auf einmahl zwey Quartelcn Speckzerlassen werden können. Hernach wird das Feuer untergemachel/ welches dasFett auskochen muß. Das Ausbratcn verursachet einen üblen Geruch/ undwird daher aussr denen Stätten verrichtet- Der Kessl ist fthr wohl verwah-ret/brett und flach/ gleich einer Brat Pfannen von Kupffer geschlagen Wen»das Fett wohl ausqebraten ist / so wird es durch «in grosses Sieb gelassen / w^nun durch dieses Sieb fället/ das ist gut/ das andere wird weMworssn,Dieses Sieb ruhet über einem grossen mit kaltem Wasser biß zu der HM