Von Beschreibung der XVasier.
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K. 22.
Von denen Fahrzeugen/ welche an denen Küsten desgrossen Wett Meereö um Asta und Africaim Gebrauch stnd.
» St ein Chinesisches Schiff/ und auff diese Art von unterschiedener^Grösse. Die g össsten haben zween Bord sammt einem VördermndHinter - Schlosse. Das Vorder-Thel! hat keinen Schnabel. Siehaben zween Mäste/ einen grossen und mittelmässigm- Ihre Seegel sind vonBmtzen/ oder Rohr gefischten/ und ihre Ancker von einem Holtze/ welchesüberaus hart ist/ gemachet. ^
ö. Ist ein Indianisches Schiff/ welches so wohl im Knege als zu derKauffmannschafft gebrauchet werden kan. Der Schnabel ist mit einem lan-gen sehr spitzigen Eisen versehen. Das Himer-Theil hat ein besonderes Ob»dach/ welches gewölbet ist/ und ein Vorgewölbe hat- Um dieses Hinter»Theil gehet ein bedeckter Gang/ weicherem Geländer oder Gitter hat/ woraufdas Nacht - Feuer stehet- Diese Schiffe haben einen Boord/ der nur einenMast welcher ein Seegel von grober Baum-Wolle führet- Sie werdenmit Rudern gezogen/und gehen auch mit Seegeln fort.
L. Ist eine leichte k^uc, welche /Umaäis genennet wird- Zu etli-chen gebrauchet man Ruder/ und zu etlichen Seegel- Diese letztere habennur ein Seegel / welcher an den kleinen Mast angemachet ist. Der Steuer-Mann/ welcher sie führet/ hält in seiner Hand vier Seile oder Stricke/ nem-lich/ zween/ so an die Seegel-Stange/ und zween/ welche unten an die beydenEcken des Seegkls gebunden sind. Er handthieret mit denenselbigen/ daß ersich nicht von seinem Platz beweget. Die/ so mit Rudern gezogen werden/haben einen gantz niedrigen Boord/ und damit sie auff dem hohen Meerenicht zu Grunde gehen/ so legen sie dicke Balcken überzwerch/welche von einemBoord zu dem andern reichen/ die andere Stücke Holtzes/ welche das Schiffin seiner Stellung halten/ damit zu unterstützen / und also können sie mit vollerFluth seegen.
v. Ist eine Gattung einer Indianistben öargucn, welche man b'onncnennet/ und sind nur von einem dicken Klotze eines ausgehöhleten BaumeSSemachet- Diese können zwantzig Tonnen tragen/ und fahren insgemeinzween Ruder-Kneckte vamit in die Flüsse/ und längst der Küste/ das süsse Was-str in die gross Schiffe überzuführen.
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