Von Beschreibung der^Vasser- 2.r?
Seegels angebunden ist/ und darzu gebrauchet wird / dafflbige überzwerch zuspannen / damit es den Wind von der Seiten fassen/ und verselbige desto stär-ker daraus blasen möge.
l6 Die 5anveL >rcjc ist ein Seil i welches man gebrauchet/ damit man oh«neGefahr auf denTup-Mast gehen könne/ wenn die Echiffs-Kmchtean derZusäicre arbeiten. Diese sind auf der 94.zu betrachten.
K. 2O.
Von denen vornehmsten Nahmen der Seegel ei-nes Schiffes.
i.
G ist bekannt / daß ein Seegel aus vielen Stücken Tuch gemachet ist/welches man an die Seegelstange bindet/ den Wind/ welcher dasSchiff orttrclben soll zu fassen; welche denn insgemein ihre Nahmenvon denen Masten / wo sie angemachet find / hernehmen.
Ihre vornehmste Nahmen sind - Der Leit - Seegel. ö. Das Bey- ^<,Seegel. Das Vorderteil Seegel. v-Das Seegel des kleinen Mast-Kor» ^bes. Das Hinter-Scegel. Das grosse Mast-Seegel. Das Seegeldes grossen Mast Korbes. Das unterste Leit-Seegei/ welches die?5.?igur«.llustri^et-
; Das Seegel vornen am Schiffe wird nur bey schönem Wetter aufge-stecket: Denn wenn der Wmd gar zu starck wäre/ so würd er das Schiff um«kehren / und zu G unde stürtzcn. Das vordere Sc-egel ist das allernikdrigste imSchiffe / und sffngtt den Wind auf dem Wasser-
4. Das vordere Lcit-Seegel ist dasjenige/ welches an die Mast StangsdeS kleinen Mast Korbes angeheffrtt ist.
s. Das Seegel des kleinen Mast. Korbes/ ist an die Mast-Stange desvorder» Mast-Korbes an eh fftet.
6. Das Himer'Sttg-l st das / welches an die Mast Stange des hinternMasts gebunden ist / das man bißweilen an den vordem Mast gehefflet.
7. Das gross' Mast Seegel ist an die Mast Stange des grossen Mastsgebunden. Man stecket aber dasselbige nur bey schönem Wetter auf/ aus Beysor-ge / es möchte solches unt r dem Seegel des Schiffes gar zu viel Wind fangen.
8 Tns Seegel des grossen Mast-Korbs ist an dieMaffstange des großenMali-Korbes angemachet.
y. Das gvosseSeegelist an die vordere Mast-stange des grossen Masts an-geschlagen-
Das Unterstütz-Seegel werd also genennet/ weites an die grosse Stan-ge angemachet ist. Selbig-s bat drey Sp tzcn/ und ist dreyeckicht/ welches gebrau-chet wird/ wenn man ubcrz verch oder mit einem halben Winde schiffn will. Die-sen §.illuünret die 95. ku^m. Dd 2 §>ah.