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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
Seite
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Von Beschreibung her NSasssrI 20?

4. Das wahre Ambra wird von einigen als ein wohlriechendes kumm,-.von andern vor ein^xcrcmcm oder Auswurff gewisser Indianischer.e!/welch- viel wohlriechendes Gewürtz und Kräuter zu sich genommen/ und hernachdiesen Ambra von sich liessen/ gehalten- Einige wollen den Ambra vor einen coa-znütten fetten Meer Schaum halten. Noch andere meynen/ der wahre Ambrawäre eine Art Honigs/welches eine gewisse Art Bienen so sich an denen Afrika»Nischen See-Ufern auffhielten/zubereiten/ welches aber/ wenn es sammt seinemWachs von denen hefftigen Sonnen-Strahlen geschmoltzen worden/in das Meerßieffe/ daselbst erhärte/ hernach einen andern Geruch und Farbe annehme und zuAmbra werde. Wieder andere sind der Meynung/ daß der wakre Ambra einPech des Meeres/welches sich von dem Grunde in die Höhe begebe/und von derSonne erhärtet werde. Eine gantz besondere Meynung aber hat der Herr 0el-?cu >em M'.t-Glied der Königlichen Preussischen 5oclerät der Wissmschafften/welcher den Ambra vor ein ivleceurum hält- Er beweiset solches in seiner darüberherausgegebenen Lateinischen Epistel mit folgenden K.arivnibu5,weil nemlich derAlMa/insonderheit aber dessen erste Klarcria aus einem gar lubrilen Wesen beste-he/ so könne olche nicht anders als aus der Luffr/ keineswegeö aber aus denen har-tzigten und saltzigten Schleimen des Meeres seinen Ursprung ziehen. Es wäreauch die eines solchen Kwcmi, und dess n Niederfallen auff die Erde/

sogar unglaublich nicht/ angesehen / offtermals etliche Pfund schwäre Hagel-Steine/ die in der Lufft gcncnret worden/ hernieder fielen. Daß aber in demAmbra eines Gewürm/ Stroh Halm oder Vogel -Schnäbel gefunden würden/woraus etliche das irrdische des behaupten wollen ' so könte ein solcherleichter Staub/ und nicktswürdige Zeug von der Lufft seyn auffgerasset/ undfolglich mitderölichttn klatlz des vereiniget worden; wie es denn offtmit Mäusen und Fröschen geschehen/ welche die Lusst solcher Gestalt ergriffen/und m die Höhe geführet. Oder es könte auch die See/ wenn solche etwa miteinem fetten Saltz oder Schaum/ dergleichen mchtswürdig- Dinae von dem Uferabgespielet/ selbtgehernach/ wenn der Ambra herunter gefallen/ mit demselben vonohngefchr vermenget haben/welches daher zu muchmass n/ weil wenn sonst dergemeinen Rede nach/die Vögel den Ambras wenn derselistgeam Ufer wachsen/oder daselbst ankleben solte/ hefftig nachstellen/ nicht albin ihre ^chnäb-l undKlauen/sondern auch ihre Federn und das Fleisch daran würden sitzen ! .ssen/ ss' aber niemals verspühm würde. Ferner käme auch zu Bestärekung seiner Mey-nung/daß der Ambra eine Luftgeburth sey/ dieses hinzu, daß vielmals in der MaretBrandenburg glaubwürdigerLeuten Bericht nach/ ein cussrichkiqer 2öer. st enl-ar. Zuccinum, Frantzösisch ^mbre juune genannt/ in hartem Donner Wetterund bey grossen Sturm-Winden aus denen Wolcken gefallen/ welch.r hernachan statt eines Räucher-Werckes / eben wie der andere Bernstein / und zwar

M natürlichen Ursachen gebrauchet worden / indem der LufftSchwcfts wenn

Et z, setvti