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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
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Von Beschreibung der Wasser. zs«?

will/ so schütteln sie das Seil/ an welchem sie gleichsam auffgehangen sind / dafie denn von denen Leuten in der ö»r^uc wieder herauff gezogen werden.

7. Einige Fischer verkauffen jeden Tag ihren Fang/ er mag gleich gut oderböse seyn/ überhaupt. Die Verständigsten lassen die Austern sieben oder achtTage liegen/ biß sie sich von sich sechsten öffnen/ und werden unterweilen in einerjeden sechs oder sieben Perlen/ vielmals aber gar keine gefunden. Wo manfünff oder sechs findet/ ist jederzeit eine darunter/ welche die andern an der Grösse/und an der weissen Farbe übertrifft-

8. Die Perlen wachsen von Natur in denen Austern/wie die Eyer in demBauch einer Henne/ und find in der Schaalen weich/ zuweilen auch an dem Flei-sche der Austern angewachsen/ und bißweilen davon abgesondert- Der Wein-Essig hat die Ggenschafft/ daß sie in demselben zergehen; von der Lufft aberwerden sie hart. Die weissesten und rundesten werden am höchsten geachtet.

9. Man hält dafür/daß dieOllizpaulm», eine Römische vame,insgemeineiner Million Goldes werth Perlen an ihrem Halse getragen habe. So sagtman auch/ daß die EgYPtische Königin zwey Perlen besessen / welcheanderthalb KMioneuwerth gewesen/ davonKtarcl» ^nroniu!, der inumvir zuRom/ die eine, welche in Essig auffqelöset worden/verschlungen hat.

-0. Der König in Persien besitzet eine Perle/welche bey der Stadt KIcaci5ist gefischet worden/ und ihn eine klMon, und vier hunderttausend Pfund ko-stet. Der grosse KwAui, hat für eine andere/so dem Fürsten von ktotc»» in Ära«dien zugehöret/viertzig tausend Thaler gebothen-

r e. Das Perlen-Pulver ist für allerley Krankheiten gut- Die gemeinePerlen werden an der Sonnen roth/ hernach aber bleichlicht; die recht guten Per-len aber haben einen silbernen Glantz, welcher nicht abgehet- Den Perlen-Fangstellet die 8 8 . Figur vor/ wie daselbst zu erkennen ist.

§ 14.

Von der Ambra, nach der alten und heutigen Natur-Kundiger Meynung.

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saget / daß die Ambra von etlichen Ii'suln des 5cptcmrionalifiHenOccam, welche an die Küsten Teutschlandes stossen / herkomme/ und auffgewissen Bäumen/so denen Fichten-Bäumen nicht ungleich waren/ wach-se/eben wie das Gummi an denen Kirsch-Bäumen/ und das Hartz an denen Fich-ten-Bäumen zu wachsen pfleget- Die Bäume/ worauff derselbigc wächser sin»sehrdicke/ und voller zäher Feuchtigkeiten/ woraus dieser Saff herkommet/ inder Kälte stehet, und wenn es >M Sommer und Herbst heiß ist, ftch kochet- WennErster ^heil- Cc sich