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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
Seite
177
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von der Gestale des Fanyen Erdbodens. ,7?

daü diejenige/ welche vorgeben / daß die Lonvcxi»; oderRunde des WasserS/welches die Erd-Kugel umgiebet/ zusagen pflegen/ daß/wenn man von weitemeines Schiffes ansichtig werde / man anfänglich oben die Spitze an dem Mastsehe/ welche unvermerckt, je näber ihnen das Schiff kommet; woraus sie den»v,e convcxität oder Runde derOber-Fläche dcs Meeres schlüssen.

5. 2.

Ml der und ^uanricät der Erden / in Vergleichunggegen der yer Wasser.

Kitiarelez und seine Anhänger haben dafür gehalten / daß es zehn mahl/X so viel Meer als Erde gebe. Diese Meynung war vielleicht darauf ge-^ ^ gründet / weil damahls America, und die viele grosse Jnsuln / welcheuns itzo bekannt sind / noch nicht entdeckt gewesen. Heutiges Tages aber ur-theilet man anders davon- Denn es ist unwiedersprcchlich / daß kein Wasserund Meer ist / wo nicht unter demsclbigen Erde zu finden- Zudem/ so hat mandurch die lange Reisen erfahren / daß die Tieffe des Meeres/ wo am aller«breitesten ist / sich nicht über zwo Meilen erstrecke / welche Treffe denn / nach derMeynung der Erd-Beschreiber/ mit der Höhe der allerhöchsten Berge übereinkömmct. Diese Tieffe aber ist gegen den halben vi.imcrer oder Durchschnittder Erden / so viel als für nichts zu rechnen/ daß also die Dicke der Erden diektallam des Wassers weit übertrifft. Was aber die Weite oder den Raumihrer Flächt angehet/ so wird nicht ohne wahrscheinlichen Grund dafür Zchsl»ten/ daß eine so groß als die andere sey.

2. Die (ZcvArapbi haben den Umkreist und viameccr des t?lobi der Erdenund Waffer/ durch eben den Grund/ und eben die Grund-Sätze erfunden/deren sich die LcomectX bedienen / den viNncrct einer Kugel zu finden

Man theilet einen grossen irrdischen Circui/ gleich wie den / welcher den^guarorcm vorstellet/ in) 60. Grad odcr Stuffen ab/ und weil ein solcher Grad2s. Frantzösische Meilen ausmachet/ so hat man ;6o. mit 2s. mulripliciret /und in dem proäuA befanden / daß die Erde 9020 Frantzösisiche Meilen in ihremUmkreiß habe. naber ?6o. Grad mit r s.mnlripüciretwerden/ dennis.keusche Meilen betragen einen Grad/ so befindet man/ daß die Erde 5400. teutscheMeilen groß sey.

4- Und weil die 6eomccrzc befunden' daß die Proportion bey nahe wie 22.'gegen sieben sey/ so haben die Erd-Messer durch diese Regul ausgerechnet/ daßdervi-uncccr der Erden/ das ist/ die LM2N2 in gerader Linie von uns an/ bißvt denen/Wripochbu5, welche die Füsse gegen uns kehren/ 286z. wäre/ die

Erster Theil. Z Brüche