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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
Seite
161
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Von der S.ussr.

per wenn dle Winde die Tropffen in Regen verwandeln/ oder aber durchdie lcilexion der Sonnen-Strahlm über das Meer / oder über einen See.

S. 9-

Vom Donner/Blitz/Wetterleuchten / brennenden Win-den/ und Windsbräuten/ nach der AltenMeynung.

i

^ ist der Meynung / daß der Donner durch den Wind entste-

/X he/ wenn derselbe in einer dicken Wolcken eingeschlossen ist/ da denn^ ^ wegen ihrer 5ubrllitcit und Leichtigkeit der Bruch ein Getöß mache / und ^die Zettheilung von wegen der schwachen Wolcken den Blitz verursache. ).

I. tttnroäoruz sagt/ daß wenn der Wind in einer dicken Wolcken einge-schlossen worden/ derselbe / wenn er ausbricht / ein Getöß mache/ und durch dieZertheilung schimmere / von wegen der geschwinden Bewegung aber / welchevon der Hitze der Sonnen herkomme / blitze; und wenn der Blitz wenig Kraffthabe/ derselbe sich in einen brennenden Wind verwandele.

). ^N«xa»c>rz5mevnet/ daß der entstehe / wenn das warme in das kalte falle/das ist / wenn ein Theil des Lufft-Himmels/ oder des himmlischen Feuers/ inder Lufft eingeschlossen werden/ da denn das Getöß den Donner gebähre/ undderselbe durch die Ausbreitung seiner Klarheit den Blitz zuwege bringe/ undwenn das Feuer grösser sey / so werde ein Wirbel-Wind daraus; wenn aberdasselbe mehr Wolcken in sich halt/ alsdenn werde hieraus ein brennender Windgezcugtt.

4. Die 5cvici sagen/ der Donner sey ein Streit der Wolcken/ und derBlitz eine Entzündung / welcher durch das Zusammenstoßen dieser Wolckengeschehe / und daß der Blitz durch ein starckes und hefftiges Licht entstehe.

Mnmuz giebt vor / daß ein gewisses Feuer von den Sternen falle/ unddaß/ wenn dieses Feuer in eine Wolcke falle/ sich alsdenn darinnen ein Dunsterhebe / welcher ein Getöß mache / eben auf diese Weise / als wenn man ein giss-endes Eisen ins Wasser leget/ aus welchem man einen Rauch mit einem Getößauffsteigen siehet. Eben auf diese Weise werden auch die Wirbel-Winde/ sswir in der Lufft gewahr werden / lurmstet; wann aber ein Wind oder Dunst/ soin einer Wolcken eingeschlossen ist / mit Gewalt ausbrechen will / so entstehe derDonner daraus; wenn Feuer daraus gehet/ so durch die Wolcken bricht / sowerde dasselbe der Blitz genennet/ und wenn diese entzündete Dünste viel Feuerausserhalb den Wolcken von sich geben / so pfiegte man dasselbe Wetterleuchtenzu nennen.

iLrster Theil. N 6.!^