4. Die Cometen mit dem Schwanke/wenden ihre Strahlen nach demTheile des Himmels/ von welchem sie sich entfernen.
5. Man siehet auch osit gewisse Cometen/ welche indem sie ihren Laufs ver-ändern/ auch zugleich ihre Gegen Strahlen verwechseln.
6. Man hat wahrgenommen / daß die Cometen eine Bewegung vonOn-nr nach Occitlenr haben / welche ihnen durch das prünum mobile einge-drucket worden/ auch eine selbsteigene/ von Occiäcnr nachOricnr. und biß-weilen eine gegen Norden oder Süden/ welche man die Ubraboo nennet.
7. Etliche von denen Alten haben die Mevarion biß an die eoncavirätdes Mond-Himmels eingeschräncket und vorgegeben/ daß die Cometen/ weilsie / wie »cr-clircs k»onricv5 gelehret / nur eine erhobene Wolcke / oder wiepocnuz geschrieben/ eine sabrilc und dünne Lufft wären/ sich nicht in die höch-ste Gegend der Lufft erheben. Dieses lauffet aber der Erfahrung der heutigenStcm-KündWr entgegen/welche dieselben über dem Mond/und gar über dem
Ncrcurio gesehen.
8. Die alten und neuen Scribenten kommen wegen der Zeit/ wie langedieselben wären sollen/ nicht überein. Denn es schreibet 5cncca von einem/welcher sechs Monath lang ist gesehen worden.
9. ?lmiu5 saget/ daß sie niemals unter sieben Tagen/und länger als achtzig
Tage stünden. ^ ,,,
10. Etliche neue Scribenten sagen/ daß sie von einer Zeit zu der an- ^ 'dem / nemlich ohngefehr alle 46. Jahr in gleicher Grösse und Gestalt erschie- ^nm, und geben vor/ daß der / welcher Anno 1664. jst gesehen worden/ ebenderjenige gewesen sey/ welcher bereits drey oder viermahl erschienen ist.
11. Die abergläubige Alten haben ihnen eingebildet/ daß sie böse Vor-bedeutungen wären / und Abnehmung der Königreiche/ grosser Herren Todt/den Verlust einer Feld-Schlacht / Pest-und Hungers-Noth bedeuteten.Die Heutige aber verwerffen diese unvermeidliche Dorbothen / qestebcn abernichts destoweniger/ daß sie eine Veränderung der Lufft/ verkündigten undvorbedeutcten / und in denen Leibern/ und Erd-Früchten würcken können/eben wie die Ein-Flüsse anderer himmlischen Lörper in denmselbigen ihrtWurckung haben«
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