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brennende Kugel sey / deren Schein man anders nicht als dmch ein Lochstkönne / und daß/ nachdem er seine Stelle unserm Gesichte nach ändert / tM?oder dunckeler erscheine / und bißweilm gantz und gar verfinstert werte. "2. Lerosux hat geschrieben, daß sich eine Mond-Finsterittß begebt/ wenn dasGesichte / so nicht entzündet ist / sich gegen uns wende.
;. Neraclieu5 war der Meynung, daß eine Mond-Finstemiß geschehe, wenndie Lvnvcxir->5 oder der runde Theil des Mondes/ welcher wie ein Schiff ist/uns anschaue / und sich gegen uns wende-
4. Einige I>h^orici haben dafür gehalten/ daß die Finsterniß ein Wie«derschem/ oder Verstopffung unserer / oder einer andern entgegen gesetztende sey-
;. Etliche andere A'ten waren der Meynung / daß sich das Licht des M,des allgemach und ordentlich entzünde / und daß solches biß aus dmVollnM, <. zu und in gleicher Maasse biß auf die LonjunAion wieder abnehme / in weichn
6. pl^rci, ^.Morclcz und die 8roici sind hierinnen einig/ daß sich der Mondalle Monath verberge/ weil er sich mit der Sonnen vereinige/ von deren Lichnderselbige gantz verdunckelt werde. D'-e Mond-Finsternisse begeben sich alsdenn,wenn der Mond in dem Schatten der Erden / welche sich schnür gerade zwischendiesen zweyen Himmele-Lichtern befindet / zu treten beginne-^//«/«, 7. plmiuz saget/ daß sich alle Jahr eine Finsterniß der Sonnen und des//. Mondes zu gewissen Tagen und Stunden begebe / und ob wohl diefelbiqezn1 z. dem Horizont geschehe / so könne man doch dieselbe von wegen der Wolckinnicht überall sehen / als welche bißweilm verhindern, daß man sie nicht m achtnehmen könne. Er erzählet auch / daß man zu denen Zeiten Nlxpacrzm wachgenommen, daß sich alle fünff Monath eine Mond-F nsterniß/ und alle siebenMonath eine Sonnen Finsterniß begeben/ und setzet ferner hinzu/ daß jeder-mann hierinnen einig sey, daß der Mond durch den Schatten der Erden mu-stert werde/ und daksich diese Finsterniß bißweilen in dem Oiien»Iischen/ bißwei.len in dem occiclcncahschen Horizont begebe- Dieser 8ciibem, welcher in derLehre von der Wiederstrahlung nichtHnderlich erfahren gewesen, verwundertsich/ daß zu seinerzeit sich eine Monv^insterniß begeben, als eben dieses Ge.stirne unter-und die Sonne aufgegangen / und doch alle beyde von MenschenAugen gesehen worden sind. Die Ursache dieser seiner Verwunderung ist / daßweil die Sonne an dem Horizont gestanden der Schatten der Erden unterhalbderselben hat seyn sollen; und weil der Mond verfinstert gewesen/ als er sich»n diesem Schatten befunden/ so hat er nicht begreiffen können, daßderMondist verfinstert worden, und an dem Horizont gestanden ist, so lange der Schämnde, Erden unterhalb derselbigen hat s yn sollen. Die Erkänntnrß aber der Wie-derstrahlung wird den Grund dieser Erscheinung erstatten / davon wir unten imZ7. 5- reden wollen. Dieses Muikirtt die s 5' U'