Des ersten Buches e-lp. in.
der Zunge sitzet/ heisset l.ar. Zxriux.LanicuU, sonst ^bbalbor, ist der grösseste UN-ter denen Fix-Sternm/und ist am Glantze fast der Vcneri gleich/daher er ^.z
.'77; -7^ luccrc, von hell gläntzen gcnknnct wird- Dieses soll der schneilauffende Hund ^.elaps seyn/welchen die ^u^rÄdcm LegKalugxschev«-^,si-cher ein grosser Liebhaber der Hunde/ und von ihr hcfftig gciicbct war. Da nulldLgKlchi!ein Sohn vcjunz, Königes über einen Theil von Phocide/ mit ticsm
dm Fuchs bey Theben Hetzen wollen/ dem die Götter die SigcnsctMgegeben/ daß ihn kein Thier einbohlcn können / und derb-cUpa dem Fuchst jeder«zeit gleich gelausten/ so habe f^cer den Hund weggenommen/ und unler die
Sterne versetzet.
6. Der kleine H»nd/ Lani; minor, wird zum Unterscheid des vorigen auchder Spür-Huno kl-rra genennet/ ist ein Gestirn von 1;. Sternen/ von welchen1. der andern Grösse/ i. der dritten/ 4. der vicrdtcn/ 7. der fünfften Grössesind. Insgemein beisser er Lanix ic-ini. Denn als icariux von einigen tiuncke-nen Bauren erschlagen worden/ soll das Hündgen solches Unglück seinerTochter Lrignrux entdecket haben/ und solcher Treue wegen unter die Sterneversetzet worden seyn- Andere nennen ihn den Syühr-Hund Oriomx. Einige mey-nen daß es der Schooß Hund der schönen ttelen^ fty/ welche vackx des Königesin l'roja pckami Sohn entführet. Dieses Hündgen soll bey der JnsuUub«!sder Negropont in das Meer gefallen und ertruncken seyn / deswegen die l-lUcn»vom save erlanget/ daß dessen Bild unter die Sterne möchte gesktzet werden.
7. tt/cira, die U?asst.-l-Sct)iange ein Gestirn von) 5. Sternen/von den?«der Helleste der ersten Grösse in der Mitten auf Arabisch d i- Lor i^ckx,das Sehlangen >^,ery genennet wird/sind der dritten > f. der vierdtcn/8.derfünfften/ und 9. der sechsten Grösse. Apollo ein Sohn fovix und der I-arvnlr,der Dianen Bruder/ beftiessc sich der Wahrsager'Kunst/ und liebete die Erde/ töv-tete die abscheulicke Schlang? Python/weil sie seincn Raben verhiltderr/ daß ermit dem Becher kein Wasser hohlen können. Um nun solche Begebenheit imAndmcken zuerhaiten / so ersuchte ^x>c>!lc> den sovcm, diese Schlange / wieauch den Becher und Raben unter die Sterne zu setzen-
8. Lrarcr, der Becher / das Trmck-Gkschirr/oder die Trinck- Schaale^;->oIIinix,ist cin Gestirne von zehn Sternen/deren7.der vierdten/ einer der fünff-ten und z- der sechsten Grösse sind. Einige wollen dieses Gestirne den Becherviinop'noonrix nennen. Es soll aber Dimupboon ein König in Thracicn gewe-sen seyn/ wozu seiner Zeit eine erschröckliche Pestilcntz gewütet- Als nun dasvraculum /^ollinix befraget worden/ womitman die Götter versöhnen/unb dasÜbel stillen könte ? so soll Apollo zur Antwort gegeben haben daß man jährlicheine schöne Jungfrau opffern müsse- Als nun solches durch das Loß geschehe»/hatverKönig seine Princcßinmn ausgenommen/ welches Kl-rbuüum nebstvern verdrossen/ daß er deswegen scme Töchter nicht mit zum Looße geschicket.