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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
Seite
105
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Zel^

^cprunum zu heyrathen. Diese ward hernach als eine Göttin des Meeres VE.»ecket/und der vclpkm soll von dem^ove unter dieSteme versetzet worden seyn.Dieser Merilmuz wird von einigen lieber die Canangische

Ziffer Krüge benahnret.

,6^ ^uila, der Adler / oder Vulcur vvlanz, der fliegende Geyer/ ist einecolckellmion von 2Z. Sternen / hat einen von der ersten Grösse schönen Glantzes/der vor berBrustist; -.von der dritten /s. von der vierdten/ 4. von der fünffren/ondeilff von der sechsten Grösse. Von einigen wird sie 5c. (Krkackna genennet.Dieses Gestirne ist aus folgender Ursache an dem Himmel erfunden worden. Als5.UMM15 seinen Sohn den fsovcw umbringen wolte/ hat diesen in der Höle einAdler bedecket/ daß ihn der ergrimmte Vater nicht finden konnte. Er soll ihmAuch dl-Äar zugebracht haben / um sich zu laben- In der Jnsul dlaro, wo Jupi-ter seinem Vater 5amrno wider die Titanen zu Hülste kam / und selbigen aus derGefangenschafft erlöset? / brachte ihm ein Adler das Siegrs-Zeichen. Von derZeitan Ward der Adler dem^ovi nicht nur geeignet/ sondern auch als ein Krie-ges- und Sieges-Zeichcn gebrauchet. Andere dichten: Der Adler habe des Tro-sznischmKönigesl'coix Sohn/ den L.'-n/meclen, in den Himmel hohlen müssen/well ihn Jupiter wegen seiner ungememm Schönheit zu seinem Mund-Schencke»gemachet/ und hernach unter das Gestirne gesetzet.

17. 8zgirr!i, der Pfeil/ das Boitzen-Gestirnt/ auch lsaculmn oder 52Altt«>tt-rcule-i, V0N eimgm l-ancca ^uadkrlltux cranxkxus, das Speer womit ThklstuSgestochen worden/ benähmet/ arabisch ^lab-mce, hat fünffSterne/ als viere vond.'rvittdttn/ und einen von der fünffren Grösse. Insgemein wird dieses Gestir-ne vor den Pfeil gehaltn/ womit er die Icmoncin in die rechte Brust/und auch pluwuem ins Hertze soll getroffen haben/ deswegen er unter die Sterneversetzet worden. Anderemeynen/ es sey der Pfeil Lupiäinix, des^rcixundVc?nerix Sohnes/ womit er seine eigene Mutter verwundet/ oder der vergüldetePfeil Lciplämix, mit welchem er den^pollinem aus Rache verwundet / und da-durch eine grosse Liebe gegen die v-cpbncm bey ihm erwecket; oder es sey der mitGold beschlagene stumpffe Pfeü / mit welchem er die vapbnc geschossen / und sievon aller Gegcn-Liebe gäntzlich abwendig gemachet / weil Apollo zuvor dem Lu.piciim schimpflich vorgehalttn/ daß einem so jungen Lecker/ als erwart/ Bogen/Köcher und Pfeile zutragen / nicht zukäme-

18. /wnnoux, oder das Anaben-Gestirne/ hat r A .Sterne/drey von der dritten/ 6. von der vierdten / 6. von der fünfften/ und vier von dersechsten Grösse. Unter diesem Gestirne verliehen einige des Troja-nischen Königes l'roix Sohn / den Jupiter rauben lassen / und zu seinem Mund-Schencken gemachet. Andere meyne« / es sey dies s Gestirne erst nach des Kay-serS Zeiten an dem Himmel dem Kayser zur Li.be erdichtet wor-den. Denn bey diesem war eitl ausbündig schöner Knabe aus der Stau L/chiniz

Erster «Lhetl. O oder