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Des ersten Buches n.
welche niemals aufverwirrete unrichtige Weise etwas thut und vornimmt/wassie durch schlechte und einfache Mittel verrichten kan.
2. Demnach ist viel Vernunfftmässiger/daß man sage/die Erde kehre undstelle ihre Theile der Sonnen dar/ als daß man sich einbilde/daß die Sonne/ mchche hundertsechs und sechtzig mahl grösser als die Erde ist/ sich um dieselbige herun,drehe/ damit sie alle ihre Theile erleuchten könne/ weil die Erde der Sonnen Hüls,fe vonnöthen hat/die Sonne aber der Erden.gar wohl cntrathen kan/ und denenGesetzen der Natur nach/ derjenige/ so eines andern vonnöthen hat/ denselbigensuchen muß und den/so seiner entbehren kan/ nicht darzu zwingen darff.
Hieraus folget/daß Lo^emicuz keinem Planeten zueigene/ daß er etwasmit Gewalt thun könne/ noch demselbigen eine Widerwärtige Bewegung zugrbe/als wenn er gezwungener Weise nach unterschiedenen Orten lausten müsie, IEr giebet aber einem Planeten eine einige Bewegung/und diese nur gegen cimOrt/und zwar ohne einige Übereilung zu/ wie im nachfolgenden soll I
erwehnet werden.
§. 9.
Beweiß-GründedeS Lopcmici die andere Bewegung derErden betreffend/ welches ihre eigene Bewegung un-ter dem Mittags Zircul ist.
^Enn dloxernicuz voraus setzet/ daß die Erde sich unter dem Thier-Km-M se umdrehe/ wie im 7. §- angeführet worden; so weiset er damit allrsBeginnen der Stern-Kündiger/ betreffend die ^icvcloz, und die unier-schiedene 5r2»ontN/OircÄioneN/und k.crroArarionkN der Planeten/die sie in ih'rem gemeinen ersinnen müssen / damit sie wegen der unterschiedene»
Veränderungen die Bestallten der Vencrix und des ^tercurü, wie auch der ander»Planeten Gründe und Ursachen anzeigen mögen/ worzu sie grosse Mühe almn-dem /und doch nicht auslangen können. . ...
2. Indem aber Lopernicuz bey einem jeden Planeten nur eine einige richt»ge Bewegung/ und zwar gegen einen Ort allein zulässet / so erklahret er gansdeutlich/warum man siehet und beobachtet/ daß sich ktcrcm-mz und vcrm; Ichweilen nur garwenig von der Sonnen entfernen? wie auch/ warum kwz. >vrrer, und Zarurnru unterwkilen sehr weit von derselbigen stehen ? Endlich so be-weiset er klährlich /daß die Erde bißweilen zwischen ihnen und der Sonnen siehe.Als zum Exempel: wenn die Erde in dem Punct der kwrcuriuz und die Vc-nu5 aber in dem Punct L. und O stehet / so scheinet es alsdann/ als ob diesezween Planeten/ in Betrachtung des Erdbodens/ der Sonnen sehr nahe / und