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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
Seite
71
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VSN dem U?elt Gebäude. 71

wir vier der Vornehmsten/ nemlich des ?colomTi, do^crnici, g'^cbcmix ^le.- kiW?,und I)e5-c.irrex oderLarrctu hier anfuhren/ und den Anfang von des ?rolom.riseiner Vorstellung machen wollen-

Dieser grosse Mann/ Llsuäiux?coIomXux, vonPelusio bärtige welcherunter dem Römischen Kayser ^monmo oder dem Gütigen gclebet/ war vonGeburt ein Egyptier/lehrete in der Stadt Alexandria die SternschenKunst mirgrossem Zulauss und glücklichem 5uccelx,und hinterliesse uns sehr schöne Wer-ckcr/ sowohl von der als QcvZr2j?Kiz, deswegen er offc ein Fürsie der

Erd-Beschreiber genennctwird.

4. Er theilete die Welt/welche ein Begriff des Himmels und der Erden ist/in zwo ^'gionex oder Gegenden/ worunter die eine l^io -xcbcee->, die Lüfftige/die andere t<cZio^!cmemali5, oder Elcmcntarische ist.

s- Die lüfftige «.Lgion oder Gegend/welche von etlichen die himmlische ge«

mnnet wird/ umgiebetund umfasset die Eiementarische/ wie einiger Massen auffder ersten Figur vorgebildet worden/ und auch hier zu sehen ist- Dieser /u^o-nomux sänget die lüfftige KeAion von dem x>rimo tviobili an/ welches seiner Mey-nung nach/der Himmel/ welcher sich innerhalb 2.4. Stunden von Orient gegenOccidcnl beweget/ allen untern Himmeln eindrucke- Dieser hat er an der Zahlzehen gesitzet/nehmlich zehn besondere 8pb^ax, Scheiben/Circkel und Reficre/oder Ordnungen der Himmel/ als da sind 1. und II. die zween Erystallmc Himmel;iid das Firmament; und diejenige/ daran die sieben Planeren; als iv. 5^-15Zzmrni, V. sovix. VI. 8^>liÄ:m ^lanix, VII. 8^b.rra5c>lix, T'

Venerix, IX. die IVlercu^ii, X. die 8pbzera des Motives/ E«

Aus dicsmist nunzuerkcnnen/daß er die Erde/ als einen Cörper/der aus Was«serund Erde bestehet zum unbeweglichen Omro oder Mittel Punct der Weltsetzet/um welche sodenn die Planeren/8?.rurnu5,su^icer, Ie4zrx, die Sonne/Vc.'nu?,

^rcu^ux und der Mond sich bewegen sollen-

6. Er setzet die Crystallene Himmel zwischen das pnmum Vlobäe, oder er«sie Bewegbare/ und das Firmament/etlichen Unrichtigkeiten/so er an dem besag-ten xrimoleiobili beobachtet/dadurchabzuhclffen.

7- Die Elemcntarische welche unterhalb der Loncavsiät/ oder-le des Mond-Himmels ihren Anfang nimmt/ schliesset die vier ElemcntarischeCörpcrinsich ein/nemlich das Feuer/ die Lufft/das Wasser/und die Erde. Be- 5^.21sagter Mronomux machet aus denen zweyen letztern die Erd-Kugel/ und sitzetdas viobile in das Lennum der Welt- Das Element der Luffr umgiebet diesebeyde untere Elementen/dieses aber wird selbst von dem Element des Feuers um-Swen/ wie solches die ein undzwantzigste Figur erläutern kan.

8. Dieses Welt-^Kcmz haben auch die Chaldäer/ Pythagsras undcwmcäex geliebet/ welchen und andern mehr prolom.-rux nachgefolgcr ist. plam,^U(ioxux,dzii^ux Ibeon und andere mehr haben zwar dessen Mangel beobach-tet/ dem ohngegchtetaber hat es seine Liebhaber noch jederzeit gefunden.

5- 5.