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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
Seite
69
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Vsn dem Vvele-Gebäude.

6?

4. Lpicumz, ein SohN Kl^uclis, V0N <^21 zeno tiNtM StädtgM lN Atticgbürtig /'st der Neynunq >es D^nocrirt nachg'folgel/ uno hat da ür gehalten/ daßder ersteUrsprung aller Dinge wären die ^rc>m>, das ist solche Cörper/welche sichnicht theilen lasten/die man allein durch die Vernunffr begreiffen kau die nichtgezeugt worden/sondern unsterblich ewig/unverweßlich/ unveränderlich wären/uns die keine andere Form und G stallt annehmen. Er meinete/ daß s,ch vieftl-b,qe unendlich bewegetcn und daß dieser Cörper eine unendliche Anzahl sey. Erbehauptete aber dabey daß die Welt ql-ich wie ein Thier/oder Pfl msze vergäng«bch sey/ weil sie gezeuget worden. Dieser ?bllo5o^uz lebe» um das Jahr derWät)6<o.

s. ein Griechischer i'biloßzpb^vonColophon bürtig'war der

A'yiiung daß die W 'lt nicht erschaffen worden/sondrn ewig und unverweßlichwäre. Seiner Meynung nach/ solte auch der Mond bewohnet seyn.

6. ^rilwrele;, ein Sohn UiLomacki und der pbeelblaäiz, V0N Stggira INM:cedonien bürtig/setzet zu einem Ursprung der Wale / die Form die N?,-terieunddie privarion. Erhatum das Jahr der W'lt )s?a>. llmiret. Erlehretechaß der Himmel gleichsam ein fünfftcs Wesen oder elsi.ncia, undkeiner Verwesung unterworffen/ alles aber/was unter dem Himmel' und unter-halb des Mondes/ vergänglich wäre. Er setzte die vier E ementen unterhalb demHimmel in diese Ordnung: Das Fmer/die Lasst/ das Wisser/und die Erde/weiches letztere er zu einem aller andern machte/ und behauptete/ daß diehimmlische per eine in einem Kreise herum lauffende Bewegung/ und daß dieDinge/ welche unterhalb des Mondes liegen/ eine gerade Linien haben das ist/ daßalles was schwerlich sich nach seinem Lemro, oder abwärts neige/d;c leichte Din-ge aber/ in die Höhe oder in die QrcumterLntz steigen.

§. )-

Von der Materie und Gebäude der Welt/ nach derMeynung der neuen Scribenten.

1.

Lmm; (^rresiuz, oder Vcs-Ltzrrcz, ein Frantzösischer?IüIosc>pbu5, welcherL. ,6so.dcn ! I. k^bru-irii verstorben ist/ saget/ daß die Materie desHimmels flüssig stehe/ uno daß K-Otl diesclbiqe anfänglich in ihrer b>flen Vollkominenheit und so wie sie seyn sollen erschaffen habe. Er sitz t fernerh'W daß die ausgedehnte Materie/ darinnen diegantze Weltbestehet/keinMaaßNoch Ziel habe/und daß wir uns so viel O'rter nicht einbilden/ oder in den Smnnehmen könaen daß deren nicht so viel in der That/und noch mehr siyn sollen.» mer saget er/daß die Erde/und die Himmel von einerley Materie wären gema-

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