her künstlichen 5j>b-er«.
7. Es hat Juluiz e-es^r. der Unordnung/ welche sich vor ihm IN die Zeit»Reqnung eingeschlichen/ abzuhelffen/ das gantze Jahr auffzss. Tage und 6°Stunden gerichtet/und diese scchSStundcn bißzuEnde des vicrdten Wahres auf«bchaittn/daraus er denn einen gantzen Tag gemachet/also daß alsdann das Jahr, 6. Tage lang gewesen ist- Diesis also rLtumMte Jahr ward nach dem Nah«mcn dieses Käufers das Julianlsche genennet. Es hat sich aber befunden/ daß
> oieserZusatz eines Tages in vier Jahren vielzu groß gewesen und keine l'mpur-ff kionMitdemSonnen Lauffgehabt; dergestalt daßmanvermcrcket/daßum dascrzhsls?I.und 1581. die Tag'Und Nacht Gleichheit des Frühlings/ lar.^ui-nuÄiam vcrmle auff den eilfften n?ertz gefallen/ da doch zu der Zeit/ als das Lon-^ cümmzu Nicaa imJahr Christi ?' 5- ist g/halten worden/das auff
M-i.dieses Mionachs wie insgemein geglauber wird/gefallen ist; alsodoßmitVerlauffver Zeit die Feste der Römischen Kirchen auffeinegantz andere Zeit/ alsseeinqesctzetwordcn'eingefallen sind, und eine Unordnung sowohl in denen all»gemeinen alsPrivat-Rechnungen verursachet haben. Damit nun das ^gmno-ibmn wieder auff den ein undzwantziasten tNertz gebracht werden mögle/ so hatpabsi G'gyorms der XIII. dieses Nahmens/eilffTage von dem Jahre I c8 l.abgerissen/ also daß dieses Jahr an statt der ;6 f. Tage/ nur ? 5 4. gehabt/ wodurchdenn das Veröle, oder die Tag-und Nacht-Gleiche des Frühlings
wieder auff den 2 -. ^tarcü gebracht worden. Damit aber mit der Zeir dergleichenHebung nicht mehr eingeführet werden mögte/ so hat gemeldeter Pabst verord-net/daß man von allen hurpert Iahren ein Schalt - Jahr abziehen solte/ ausge»nommenmdencnIahr-hunderten die eine gantzegleiche Zahihaben. Emegantzgleiche durchgehende Zahle ist die/welche durch die Helffte in gl'iche Theile durcheine andere Zahl/ die sich ebcnmassig halb in gleiche Theils theilen lasset/ gerheiletwerden kau / als wie die Jahre 166». 2020. und 2400. das Jahr ,6c >o .hatgltichsalö eine gleiche Zahl/ weil es in 800. 400. und -cv. u. s.w. kan getheiletwerden.
8. Solchergestalt waren nun zweycrley Jahres-R echnungen und Calender/die I stl nnlechc/undGtegorla-ttsci^. Den Jultanisch en Cal-nder hatder berühmte 505leTdlL5 von Alcxandria nach dem Lauff derEonnen eingerichtet/ und dem Jahre zlJ. Tage und sechs Stunden gegeben/welcheübrigc ftchs-Scundcn allezeit im vierdten Jahre einen Tag mehr machten/der nach dem:-i.?Lbru.ieil mit eingcsch oben wurde. Diesen '.4 Tag kcblUliriineiincten die Römer nach ihrer Art den 6. weil sie nun allediki'Zahre iM^ebiu^rioden 24. und 2f Tag iexro ance ^2rrü sagenmustm so ist daher d as Schalt-Jahr ^nnux blülexii !iz, gcncnnet worden. DenGregsnanilcbcn Ea!e«?dcr/hat gröstcn Theils der gelehrte Jesuit von Vam«berg Lluiibopborns Llavius verfertiget/ welcher selbigen auch'wider Joscjchum^cal^erum vertheidiget hat. Dieser Gregorianische Calender ist eilff Tage
H z chender