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1 (1719) Worinnen von der durch Kunst zugerichteten Sphaera, künstlichen und natäürlichen Himmels- und Erd-Kugel, sternen, Planeten, Luft-Zeichen u.d.m.
Entstehung
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8 Ub.l. vonHenenissrnehmsien Stufen

nähmet, also auch die LxuLmitäten der Welt« Kugei/ Welt «Angel/ und die^xcreiTutaten des ^ochzci, Atigel des Thier -Kreises genenntt.

F. 4-

Von dem Horizont oder Gesichtö-KreiK.

I. An muß mit allen Xlarbsm-mcl; dieses für einen Grund-Satz vorausAxIH setzen / daß alle Lircumicrcntzen oder Umkresse / sie seyn gleich großoder klein/ iu drey hundert und sechtzig gleiche Theile / so man-c^ra-<>uz nennet/getheilet werden/dergestalt / daß die Helffte jeder <^ircui77ierentzaus' 80. und jedes Viertel in 90. Q^äen bestehet / wie auffder dritten zusehen ist.

2. Der Hortzont oder Gesicht- Rrerß ist ein grosser Ciroul/ welcherdie Himmels-Kugel in zween Theile theilet / deren einer sichtbar / und der ande-re verborgen ist. Dieser Circul Hat seinen Nahmen von dem GriechischenWorte welches so Viel bedeutet/als begränyenoder Mlarcf-Steinesetzen. Ich macheaber von diesem Circul darum den Anfang / weil er an derdurch die Kunst zugerichteten Himmels - Kugel unter allen der sichtbarereist. Man theilet denselbigen ab in den sich tbaren und unsich tbaren Ge sichts«Kreiß-

z. Der sichtbare Gesichts-Rrerß / ltorl?on oder icnliblli;.

welchen man mit denen Sinnen begreiffen kan/ ist die grosse Weite oder Raumder Erden/ oder auch des Wassers / den man mit denen Auge» rund um sichherum ohnverhindert siehet / wenn man sich aller Orten umschauet / undwel-kouIonL. cher scheinet/alsob die ^xrremität oder der äusserste Theil Himmel und Erdenllc8pbT-aneinander hiengen/ welches nach des berühmten lvlarbemacict aus der Insulra!ib. I. lOiocliz Lemcnu Meinung / nicht über 402. Zraclia oder fünff FrantzösischeclL ttorl-Meilen/ und wit ^vulonZer dasürhält/aufderandern Seite eben so viel aus«rom. träget.

4. Der unsichtbare Gesicht^Rterß / I.ar.ttoll2on rarionaliz, welcherMcbeNaz durch die Vernunfft sich eingebildet werden muß / ist ein grosser Circul / wel«tle 9^-cber die Himmels Ku>el in zwey gleiche Theile von einander theilet/ und denra bb. r. einen Theil der uns sichtbaren Welt/ von dem andern / der uns verborgen ist /c-to. 6. unterscheidet. Er wird auch »ori-sn arnkciallz genennet / weil er vermittelstx.4l. der Stern-Kunst ist erfunden worden.

5. An der durch die Kunst zugerichteten Himmels-Kugel werden auffeini-ger Breiten vorgestellet l- die zwälffZejchen des^ociizci oder Thier Kreises,ii. Die Monathe des Jahres- m. Die beweglichen Feste in dem Calender /

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