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3 (1854) A - Z
Entstehung
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ZUSÄTZE.

Grafen v. Spee. S. 487 u. 488.

Freiherr Friedrich Christian (S. 487, Z. 1 und 2 v. u.) kommt inAhnentafeln als Friedrich Christoph, und die zweite Gemahlin desselbenunter dem Namen: Catharina Elisabeth v. J.oe zu Wissen vor. FreiherrDegenhard (S. 488, Z. 3 v. o.) wird als Degenhard Bertram, und die Ge-mahlin als: Elisabeth Amalia v. d. Gracht zu Wanghe aufgeführt.

Grafen v. Sprinzenstein. S. 499.

Eine von dem Grafen Wenzel Reinhard ( Z. 2 und 3 v. o.), welcherdas Geschlecht dauernd fortpflanzte, bis in das vierte Glied reichendeStammreihe, welche vielleicht später den Anschluss an die jetzigen Fami-lienglieder ermöglicht, ist folgende: Wenzel Reinhard (auch Reichard) Grafv. Sprinzenslein ; Gemahlin: Johanna Maria Freiin Haimb v. Reichenstein.Franz Ignaz ; Gemahlin: Anna Rosina Gräfin v. Hohenfeld. Franz Fer-dinand ; Gemahlin: Maria Ernestine Gräfin v. Iloyos. Franz Joseph Ernst ;Gemahlin: Theresia Grälin v. Fernemont. Anton Maria , geb. 20. Sept.1755, Herr der Herrschaft Sprinzenslein, k. k. Kämmerer, verm. 4. Nov.17S2 mit Maria Anna Hedwig Freiin v. Seidern, geb. 23. Oct. 1758.

Grafen v. Starheiuberg. S. 506.

In der eben so freundlichen, wie gütigen Beurtheilung, welche derzweite Band dieses Werkes in der illuslrirten Zeitung (No. 581. XXIII. Bd.S. 123) gefunden hat, kommen nachstehende, das Starhemberg'sche Wap-pen betreffende Angaben vor, welchen die llcdaclion, den Werth derselbenganz anerkennend, mit Vergnügen liier den gebührenden Platz einräumt:

Hinsichtlich des Slarhemberg'schen Wappens erwähnt der Verfasserdas im Österreichischen Wappenbuche milgelhcillc vermehrte Wappen. Diegenannte Quelle irrt hier, denn nach dem Diplome des Kaisers Leopold I.ist das erste Feld unverändert geblieben, im Mittelschilde aber hält derPanther den Türkenkopf über die untere Schildeshälfte mit dem gekröntenL hinabhängend, und in der rechten Pranke ein mit Lorbeern umwundenesSchwert, das noch bis in das erste Feld hineinreicht. Ueber dem Schildeerhebt sich eine Krone, aus welcher ein Pfauenschweif von fünf Federnemporsteigt, hinter dem sich eineuralte Pastei" zeigt, über welche dieSpitze des Stephansthurmes mit dem herabfallenden Monde und dem auf-gerichteten Patriarchenkreuz emporwächst; gleichzeitig wächst auch vordem Thurme der Panther des Milteischildes mit Kopf und Schwert hervor. Siegelabdrücke zeigen uns das gräfliche Wappen, wie es der Verfasserdarstellt, aber ohne das gekrönte L, und über der Krone nur fünf gespie-gelte Pfauenfedern. Abdrücke des fürstlichen Wappens aber zeigen im rech-ten Felde den Stephansthurm an die rothe Hälfte stossend, der Halbmondstürzt herab, und an den Thurm schliesst sich zur Rechten die Kirche. Esscheint also der Thurm im Schilde nur dem fürstlichen Wappen anzuge-hören, während das gräfliche ihn als Hehn zeichen führt."