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3 (1854) A - Z
Entstehung
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ZUSÄTZE.

soll die Linie zu Branitz Grafenkrone und Schildhalter führen, doch er-gehen Ladkabdrücke von iilleren Petschaften aus dieser Linie ehenfalls dieseZusätze nicht.

Grafen v. Rechteren. S. 250.

Ilic Grafen v. Rcchleren-Limpurg-Almelo führen nach Angabe einesehen so kundigen, wie gefälligen Ileraldikers wegen der Herrschaft Alfnclonoch einen Millelschild und einen dritten Hehn als mittleren Helm. DerMittelschild zeigt in Gold drei hlaue Querbalken, von denen der obere mitfünf, der mittlere mit vier und der untere not drei neben einander stehen-den , silbernen Wecken belegt ist. Der zu diesem Mittelschildc gehörendemittlere ITelm mit blaugohlenen Decken trägt einen offenen blauen Adlersflug.

Grafen v. Kchhimlcr. S. 259.

In Dezug auf das nur nach Siegelahdrüeken abgebildete und beschrie-bene Wappen kann Folgendes jetzt angegeben werden:

Iii der Johannitcrordenskirche zu Sonnenburg findet sich das Wappendes am 1. Juli 1 S00 zum Johanniterrilter geschlagenen Otto Magnus Reichs-grafen v. Rehbindcr. In diesem Wappen sind die Schwertgrifl'e des 1. und9. Fehles golden; Feld 2, 4, 6 und S sind golden; der Ritter im 6. Feldeund auf dem linken Helme reitet auf einem weissen Pferde mit rother Deckeund rolher Zäumung, hält in der Rechten einen schwarzen Marschallstab,an beiden Enden mit Gold beschlagen, und hat rolhe Federn auf dem Helm;das Kreuz im 8. Felde ist schwarz ; der Mittelschild ist ganz blau, die Sternesind sechseckig, und statt der Schlangen sieht man deutliche Dreien, mitgoldenen Kronen über denselben. Die Fahnen auf dem rechten Helme sindviermal von Gold und Schwarz quer getheilt und die Decken blau und sil-bern; die Decken des zweiten Helmes sind blau und golden; der Flug aufdem mittleren llelme ist schwarz, die Einfassung des Spiegels golden, dieDreien sind schwarz und die Decken schwarz und golden; der vierte Helmträgt einen silbernen, roth gezüngelten, golden gekrönten, halb vorwärtsgekehrten Löwen, welcher in der rechten Pranke vier goldene Pfeile hält, unddie Decken sind, ehen so wie die des linken Holmes, roth und golden, auchist der links den Schild haltende Löwe ungekrönt. Die Abbildung, welchedas Vollständige Wappenbuch des kurländischen Adels von Daniel Schaherl(IV. 258) mit der Unterschrift: Reichsgrafendjplom vom 22. Juli 1787 fürOtto Magnus Freiherrn v. Rehbinder-Uddrich aus dem Hause Lassen undBrunnen in Kurland und Uddrich in Esthland giebt, zeigt folgende Verschie-denheiten von dem ehen angegebenen Wappen: im Mittelschilde sind Sterneund Dreien golden; Feld 2 ist silbern; der Löwe im 3. und 7. Felde un-gekrönt; Feld 4 golden, und das schwarze Kreuz im 8. Felde ist in denWinkeln von vier nach rechts sehenden, schwarzhaarigen Mannsköpfen mitHals beseitet. Die Fahnen auf dem rechten Helme sind roth und von dreibreiten silbernen Qnerstreifen durchzogen; die Säule auf dem mittlerenHelm ist silbern, mit goldenen Simsen; die dieselbe, begleitenden Dreien