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fiUAFHN ZECH V. I.ODMING
Adlersfliigel sieht. Die Hclmdecken sind rolh und silhern. Den Schild hält rechtsein Türke, ganz gekleidet wie der im 1. und 4. Felde. Das weisse Unterfiitlcrdes Leibrockes schlägt rechts und links um, die Stiefel sind gelh, die Hechle hallauswärts einen blauen Federpfeil nach unten gekehrt, und die Linke berührt denSchild. Links hält letzteren mit beiden Vorderpranken ein auswärtssehender,goldener Löwe. — Siebmacher führt (II. 43) die Familie unter dem Namen Zächv. Löbenig auf und setzt auf den Helm einen geschlossenen AdlersDug; III. 84schreibt derselbe Zäch v. Lobning und giebt einen quadrirten Schild an. Im 1. und4. Felde steht der Stern, im 2. und 3. goldenen Felde aber findet sich einschwarzer, oben dreimal gezinnter Querbalken, dessen äussere Zinnen in denSeitenrand treten. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme; der rechte trägtden die Sachsen rechtskehrenden, mit dem Sterne belegten Adlersfliigel, der linkeeinen schwarzen Thurm, dessen Umlauf dreimal gezinnt ist und aus welchem einschwarzes Thier, vielleicht ein Hund, halb hervorspringt. Die Hclmdecken sindrechts golden und rolh, links golden und schwarz.
Die Grafen Zech v. Lohming in Bayern stammen aus einer alten, ur-s prünglich steiermärkischen Familie, welche im vorigen Jahrhundert nachBayern gekommen ist, und dürfen mit den früheren Grafen v. Zech in Sach-sen, welche jelzt in dem grällichen Hause Zech-Burkersroda fortmühen (s.Bd. IL S. 701) nicht verwechselt werden. — v. Meiling (III. S. 772)schreibt die Familie nach Bartschens Steiermark. Wappenbuche: Zäch, undSiebmacher (s. oben) statt Lohming: Lübenig und Lobning. Nach Gattheblühte die Familie, nach ihrem Sitze Löbenig genannt, schon viele hundertJahre in Steiermark, und derselbe giebl dem Geschlechte den Freiherren-litel schon in einer Zeit (1719), als die Erhebung in den Freiherrenstandnoch nicht erfolgt war. — Dionysius v. Zech war 1440 Cardinal und Erz-hischof zu Gran, und Christoph, gest. 1509, kommt als Coadjutor des Bi-schofs zu Setcau vor. Die nach dem Grafen v. Brandis in die Landmatrikelvon Tirol aufgenommene freiherrliche Familie Zech v. Tryhach, aus welcherAnton Dominieus im Jahre 1700 Canonicus zu Brixen war, ist Gatthe ge-neigl, für einen Zweig der steiermärkischen hierher gehörenden Familie zunehmen, doch fehlen genaue Nachrichten. Aus dem steiermärkischen Ge-schlechte aber stammte, wie schon das Wappen ergiebt, Joseph Albrec.htv. Zech (Zäch), welcher vom Kaiser Franzi. 10. Sept. 1745 den Reichs-freiherrenstand erhielt und als kurpfälzischer Geh. Conferenzrath vom KaiserJoseph 11. 27. Sept. 1773 in den Reichsgrafenstand erhoben wurde.
Das gräfliche Haus besieht jelzt aus den Enkeln des Grafen JosephAlhrech l und den Kindern derselben, und der Personalbestand ist folgender:
Nachkommen des älteren Enkels, des Grafen Johann Nepomuk JosephHermann, geh. 7. April 1789, gest. 1845, Herrn auf Slainach, k. hayer.Kämmerers, aus der Ehe mit Maria Anna Vogler, jetzt Willwe: vier Söhneund vier Töchter. Die vier Söhne sind die Grafen : Johann Nepomuk Maxi-milian , geh. 6. März 1824, k. hayer. Ilofcaplan zu St. Martin und auf derTrausnilz hei Landshul, Johann Nepomuk Friedrich , geh. 17. Mai 1826.Rechtspraklicanl auf dem Stadtgericht zu München, Johann Nepomuk Carl,geh. 28. Juni 1829, k. hayer. Cadel, und Johann Nepomuk Julius , geh.22. Juli 1831, k. hayer. Junker. Die vier Töchter sind die Gräfinnen:Sophia , geb. 14. Febr. 1820, Ernestine , geh. 9. März 1821, engl. Fräu-lein in Nymphenburg, Josephina , geh. 1. Sept. 1822, Slifisdame zu St.Anna, und Maria , geh. 17. März 1828. — Der Bruder des Grafen Johann