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3 (1854) A - Z
Entstehung
Seite
436
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436 GRAFEN V. WAFFENBERG.

Grafen v. WafFenberg.

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In Mähren begütert.

Wappen.: quadrirter Schild mit Mittelschild. Im goldenen Mittelschildeein gekrönter, schwarzer Doppcladler, welcher auf; der Brust einen rotlien Herz-schild mit einem silbernen, mit der Chiffre L. II. belegten Querbalken trägt. 1 und4 in Gold ein wachsender, vorwärtssehender Neger, dessen Haupt mit einem sechs-mal von Blau und Silber gewundenen und mit fünf Pfauenfedern kronenartig be-steckten Wulste bedeckt ist, von welchem seitwärts eine Zindelbinde abfliegt. Der-selbe, mit der cinwärtsgekehrten Hand drei silberne Aehren haltend und die anderein die Seite stemmend, trägt goldene Armringe und, anstatt des Schurzes, einengoldenen Gürtel, von welchem Pfauenfedern in Form eines Rockes herabhängen;2 und 3 von Roth und Silber sechsmal quer gelhcill mit einer aus einem vollstän-digen Harnisch und zwei kleinen Rannern, welche golden und blau mit gewechseltenTincturen sind, gebildeten Trophäe. Unter dem Harnisch liegen zwei kleine, ovale,blaue Schilde, welche mit den oberen Tbeilen auswärts gelegt sind, mit den unterenaber sich fast berühren. Der eine dieser Schilde ist wechselnd mit einem, dieSicheln rechts oder links wendenden, silbernen Halbmonde, der andere mit einersilbernen Lilie belegt. Ueber der Grafenkrone erheben sich drei gekrönte Helme.Der rechte Helm trägt vorwärtsgekehrt den wachsenden Neger des I. Feldes; dermittlere den Doppeladler des Mittelschildes, und der linke drei Straussonfedern,silbern, blau, roth. Die Decken sind rechts schwarz und golden, links rollt und sil-bern. Den Schild hält rechts ein Riller, welcher den rechten Helm als Kopfbe-deckung trägt. Derselbe hält eine Lanze und einen ovalen, rotben Schild, welchermit einem silbernen Querbalken durchzogen ist und unter demselben in Schwarzeinen feuerspeienden, doppelt geschweiften Greif zeigt. Links hält den Schild einNeger, wie beschrieben, mit einem, an einer rollten Schnur links herabhängendengoldenen Pfeilköcher. Derselbe hält in der Rechten einen silbernen, blaubefiedertenPfeil, in der Linken aher einen silbernen Bogen. Nach einigen Angaben trägt derrechte Helm, mit entsprechenden Decken, die Straussonfedern und der linke denwachsenden Neger.

Hie Grafen v. Waflenberg sind aus einem, wie Gauhe angiebl, vor-nehmen, in Schlesien und Oesterreich blühenden Geschlechle entsprossen.