GRAFEN SZECSEN V. TEMERIN. 397
Grafen Szecsen v. Temerin.
lüatljolifd). ffieflarttd).
In Ungarn und Croatien reich begütert.
Wappen: quadrirter Schild; 1 und 4 in Blau ein goldener, schrä'grechterBalken; 2 und 3 in Roth fünf silberne, wachsende, zusammenhängende Felsspitzen,auf deren minieren und höchsten ein rechtsgekehrter, geharnischter, einen Säbelnach links schwingender Arm aul dem Ellbogen ruht. Den Schild bedeckt dieGrafenkrone, auf welcher sich drei gekrönte Helme erheben. Auf dem rechtenund linken Helme ruht einwärtsgekehrt der Ann des 2. und 3. Feldes mit demSäbel, und der initiiere Helm trägt einen offenen blauen, rechts mit einem schräg-linken, links mit einem schrägrechten, goldenen Balken belegten Flug, zwischenwelchem eine rollte, golden besamte Rose schwebt. Die Decken des rechten undlinken Helmes sind rollt und silbern, die des mittleren blau und golden , und denSchild halten zwei auswärlssehende goldene Löwen. — Das Geneal. Tascbenb. dergräf). Häuser (1854. S. 781) giebt an, dass der Arm im 2. und 3. Felde „gekrönt"sei. Lackabdrücke von grösseren, sehr deutlich gestochenen Petschaften aus derFamilie zeigen ebensowenig, wie einige bekannt gewordene Handzeichnungen, inden genannten Feldern eine Krone. So nimmt denn auch die Redaction an derBeschreibung des Schmucks der Helme, wie dieselbe a. g. 0. gegeben ist, Anstand.Diese Beschreibung ist folgende: „Grafenkrone mit drei gekrönten Helmen, undrechts blau-goldenen, links roth-silbernen Decken; der mittlere Helm trägt zwischeneinem blauen Fluge eine silberne, schwebende Rose, die beiden äusseren den Armdes Schildes, auf der Krone ruhend und einwärtsgekehrt, den rechten überziehtein schrägrechter, den linken ein schräglinker goldener Balken."
Alles, angesehenes, ungarisches Adelsgeschlechl, welches das Prji-tlical v. Temerin von den Besitzungen Temerin und Jareck im Batscher Co-mitale führt. Der Ursprung und die früheren genealogischen Verhältnisseder Familie liegen im Dunkel der früheren Zeil, und seihst Lehotzky ver-lässl in Bezug auf diese Familie die Freunde der Genealogie, denn die vondemselben aufgeführte Familie Szecseni ist nicht, wie man vielleicht glatt-