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3 (1854) A - Z
Entstehung
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378
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378 GRAFEN V. STAINACH.

Grafen v. Stainach.

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In Steiermark begütert.

Wappen: im rothen Schilde eine, aus drei silbernen Quaderstiicken ge-bildele Pyramide. Pen Schild bedeckt die Grafenkrone, auf welcher sich ein ge-krönter Hehn erhebt. Derselbe trägt auf einem Postamente die silberne Pyramidedes Schildes, welche oben mit zwei schwarzen Straussenfedern besteckt ist. DieHelmdccken sind rollt und silbern.

Die Grafen v. Stainach stammen ans einer sehr allen Rilterfamilie inSteiermark, und das uralt ritterliche Herkommen und die Verdienste der-selben sind ausdrücklich in dem unten anzuführenden Grafendiplome aner-kannt worden. Nach diesem Diplome war schon 1150 Conrad v. Stainach,Bischof zu Worms, undregierte am Rhein bis 1103", und der Bruderdesselben, Pleikhard v. Stainach, stand zuerst in Diensten des Kaisers Hein-rich V., und dann 23 Jahre, bis 1165, in denen des Kaisers Friedrich I.,Rothbart, Das Geneal. Taschenb. der gräfl. Hauser (1841. S. 468471)giebl eine weitläufige historische Uebersieht über die Familie, doch ist ausderselben weder in Bezug auf die ältere, noch auf die neuere Zeit eine fort-laufende Stammreihe zu entnehmen. Gleich die im Anfange dieser Ueber-sieht erwähnte Fundationsurkunde der ßurgveste Stainach im Emslhal von1074, und die Mittheilung, dass Ulrich v. Stainach, Pleikhards IV. und derAdelheid v. Neipperg Sohn, geh. 1300, gest. 1369, als Helmzierde für dasWappen ein gekröntes Haupt erhalten habe, weil ein heidnischer Königvon ihm getödlet worden sei, ergeben, dass in dieserUehersichtNachrichtenüber die alle rheinländische, 1. Nov. 1653, mit Friedrich int Mannsslammeerloschene Familie Landschad v. Stainach, mit denen über die steiermärki-sche Familie verbunden worden sind, wie denn auch dieser Friedrichs. 470erwähnt worden ist. Allerdings ist der Redaction bekannt, dass Bucelini,Humbracht u. A. die Landschaden v. Stainach von Steiermark ableiten,doch sind die Familien, dies zugegeben, wenigstens später so auseinander