GRAFEN V. SCHUHN. 361
Grafen v. Sclmliii.
ffttHjcrifd). IPänemavh.
Besitz: die Lehensgrafscliaft Frederiksdal in Seeland.
Wappen: quadrirter Schild mit Mittelschild. Im gekrönten, silbernenMittelschild ein aufwachsender, vorwärtssehender, geharnischter Mann mit einem,oben mit zwei Flügeln besetzten Helme, welcher in der Rechten einen offenenZirkel, die Spitzen nach oben, in der Linken einen Merkurstab hält. 1 in Golddrei übereinanderstehende, schwarze Sparren; 2 und 3 in Blau ein gekrönter,rechtsgewendeter, schwarzer Greif, dessen Untertheil in einem nach links gekehrtenFischschwanz verwandelt ist (Mösting, Mestich); 4 in Silber ein rother Triangel,welcher mit einem silbernen, die Hörner nach rechts kehrenden Halbmonde belegtist. Den Schild bedeckt eine Grafenkrone, und auf dieser stehen drei gekrönteHelme. Der rechte trägt einen geschlossenen, die Sachsen einwärtskehrendenAdlersflug, dessen Sachsen golden, die Schwingen schwarz sind; der initiiere denaufwachsenden, geharnischten Mann des Mittelschildes, und der linke einen Adlers-flug, tingirt wie der auf dem rechten Helme, und die Sachsen ebenfalls einwärts-kehrend. Helmdecken giebt das dänische Wappenbuch (II. XXXV) nicht an. Unterdem Schilde kreuzen sich zwei grüne Palmenzweige, deren Blätter an beidenSeiten die untere Hälfte des Schildes umgehen, und aus jedem unteren Ende desletzteren bricht ein weisser, englischer Hund hervor, von denen der rechte vor-wärts, der linke einwärts sieht. — Das adelige Wappen war nach dem dänischenWappenbuche ein quadrirter Schild mit Mittelschild. Im Milteischilde wuchs derbeschriebene geharnischte Mann auf; 1 und 4 zeigle in Gold die erwähnten dreischwarzen Sparren; 2 und 3 in Silber eine, mit einem silbernen Halbmonde be-legte, aufsteigende, ganze, rothe Spilze. Auf dem Schilde standen zwei gekrönteHelme, von welchen der rechte einen offenen, goldenen Adlersflug, der linke denoben beschriebenen geharnischten Mann des Mittelschildes Irug. Die Helmdeckenwaren rechts golden und schwarz, links silbern und rotli.
Die Grafen v. Schulin stammen aus einer ursprünglich baireulhischenFamilie, welche im 18. Jahrhundert in Dänemark zu hohem Ansehen ge-