gr aken v. i.amiizan-sauns.
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zan mit 1000 Mann eigener Truppen den Belagerten zu Hülfe und retteteseinem König das Leben. Seitdem wurde, wie Cast (Histor. und Geneal.Adelsbuch des Grossherzoglhums Baden, S. 275) angiebt, ein redendesWappen, welches den Hauplschild bei allen noch blühenden französischenund deutschen Linien dieses Hauses bildet, und welches in einem silbernenFeslungsthurme mit Schiessscharten in blauem Felde, aus welchem Thurmeein entblösster, mit der Hand eine goldene Lilie in die Höhe haltender, ge-bogener Mannsarm emporsteigt, von einer Grafenkrone bedeckt und vonzwei riickwärtssehenden Löwen getragen, besteht, statt des bisherigenStammwappens: quadrirter Schild; 1 und 4 in Blau ein-goldener Löwe,2 und 3 in Blau eine silberne Hand, welche im dritten Felde rolh gemosirtist, eingefühlt. — Die ununterbrochene Stammreihe des Geschlechts istvon Arnold de Lamezan an, welcher 1231 urkundlich vorkommt, nachzu-weisen. Der zweite Sohn des Matthäus v. Lamezan, Enkels vom Urenkeldes genannten Arnold, Yzarn v. Lamezan wurde Stifter der jüngeren,noch jetzt blühenden zweiten Linie dieses Hauses, welche von einer an dasSlammgul grenzenden Besitzung: Lamczan-Juncet genannt wurde. Mitden Söhnen Baptists, Enkels des Yzarn, Bernhard und Johann Baptist IL,llieille sich die jüngere Linie, oder die Linie Lamezan-Juncet in zwei Aeste,in den Ga scogni sehen und in den Lothringischen Der gascog-nische erlosch im Mannsstamme 1742 mit Johann v. Lamezan, welcher nurfünf Töchter hiuterliess. Der Stifter des lothringischen Zweiges, JohannBaptist IL, wurde für ausgezeichnete Kriegsdienste mit ansehnlichen Be-Sitzungen in Lothringen belohnt, und der Enkel desselben, Franz , Herr aufJuncet etc., bekam 1665 durch Vermählung mit Magdalena v . Salins sehrbedeutende Güter, wodurch der älteste seiner Söhne, Heinrich Nicolaus,bestimmt wurde, den Namen und das Wappen seiner Mutter sich beizulegenund als Aellester der lothringischen Linie die Grafenwürde anzunehmen, inwelcher er auch vom Herzog Leopohl von Lothringen 25. April 1709 be-stätigt würde. Graf Franz ist nicht hlos als Gründer der jetzt in Oester-reich und Italien blühenden gräflichen Linien des Hauses anzusehen, in so-fern die beiden ältesten Söhne, Carl Cajetan und Ludwig Dieudonne , alsHerzog Franz v. Lothringen den kaiserlichen Thron bestieg, diesem folgten,Ersterer nach Deutschland, Letzterer nach Italien, wo die Nachkommenderselben als Grafen v. Lamezan und v. Salins, oder auch nur als GrafenSalins jetzt vorkommen, sondern auch als Erhalter des gascognischen Ur-stammes, insofern der drille Sohn, Johann Michael , die kaiserlichen Diensteverlicss, um sich mit Margaretha , der ältesten von den fünf Töchtern desoben erwähnten, 1742 verstorbenen Johanns v. Lamezan, letzten Manns-sprossen der gascognischen Linie, zu vermählen. Aus dieser Vereinigungbeider Linien hat sich ein anderer Zweig: Lamezan-Jünpet-Salins gebildet,welcher in der Gascogne fortgetrieben hat und jetzt auf den Grafen Leon(s. unten) beruht. —"Der zweite Sohn des oben angeführten Franz, Herrnauf Juncet, Adrian v . Lamezan, Bruder des Heinrich Nicolaus, kam auf sei-nen Kriegszügen nach Deutschland, vermählte sich 1694 mit Calharinav. Mahr, Erbin der Caslcllanei Mahr bei Wassenberg, und verpflanzte sonntdie Marisbois-Lothringische Linie des Hauses Lamezan in die Rheingegenden