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3 (1854) A - Z
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GRAFEN V. SAINT-GläNOIS.

CirAfcn v. Snmt-Gcnois.

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Besitz der niederländischen Linie: die Grafschaften Grandbreucq, Ecanaile, Frasnes, Bui-senal, Dergneaux, Ilubermonl, Clerieu, Vatrisart, Peiil-EIolav, Ilu Chastellet, St. Thieri,Grand-Wault, Haute-Boucherie und Chatelet im belgischen Hennegau. Besitz derscblesiscben Linio : die Herrschaften Pashau, Kloster-Hradisch, Dollcin, Ptin, Czel-lechowitz und die Güter Kozuscban, Teiuiczeck, Wrbatek und Zierolin in Mähren;die Herrschaften Ernsdorf, Grosskunzendorf und Rzcpischtz in österr. Schlesien,und die Herrschallen Makow im Wadoivitzer Kreise in Schlesien.

Wappen: Schild im Schildeshaupte mit einem unlen abgerundeten, kleinenSchilde belegt. Im rollten Schilde ein silbern eingefasstes blaues Andreaskreuzmit einer goldenen Rose in der Milte und von vier gleichen Rosen in den Win-keln begleitet. Im silbern eingefassten blauen Schilde des Schildeshauptes dreiRoggenbrote und sechs Weizenbrote (3, 3, 3). Die Roggenbrote stehen in derMitte, die Weizenbrote oben und unten. Den Schild deckt die Grafenkrone. Aufderselben stellt ein gekrönter Helm, welcher zwischen einem offenen schwarzenAdlersfluge einen griinblätterigen Stengel mit zwei silbernen Maiblumen, eine rechts,die andere links, trägt. Helm und Schild umfliegt ein rother Wappenmantel mitgoldenen Fransen, und den Schild halten zwei einwilrtssehende goldene Löwen,welche in der freien Vorderpranke Fahnen, belegt mit den Schildesbildern, ohneden Schild mit den Broten, halten. Das Gen. Taschenb. d. gräfl. Häuser (1848,S. 554) beschreibt dagegen das Wappen, wie folgt: in Roth ein blaues Andreas-kreuz mit einer silbernen Rose in der Mitte und von vier dergleichen Rosen inden Winkeln begleitet, und oben rechts ein blaues Freiviertel, worin drei Roggen-brote und sechs Weizenbrote, 3, 3, 3, jene in der Mitte, diese oben und unten.

Eins der ältesten belgischen Geschlechter, welches den Namen voneiner Burg angenommen hat, welche sich früher in der Grafschaft Henne-gau, unweit der Scheide, zwischen Courtray und Tournay, mitten in einemkleinen See erhob. Die in der kais. Slaatscanzlei zu Wien 1786 geprüften,