GRAFEN V. RACZYNSKI.
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Grafen v. Raczyriski(jVnlcnz z Maloszyna i Raezyna-Raczyriski).
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Besitz der älteren Linie: die Güter Zennhoif, Rothhoff etc. in Curland. Besitz des erstenAsts der jüngeren Linie: im Grosslierzogthum Posen die Herrschaft Wovnowice imKreise Blick; die Güter Bogaiin, Miechiin lind Jczeivo im Kreise Schrimm. Besitzdes zweiten Asts der jüngeren Linie: im Grossherzogthum Posen die Majoratsherr-sciiaft Obrzvcko, die Bittergüter Kickrz und Wvszvn etc. im GrosshcrzoglinnnPosen,und im Königreich Polen die Herrschaft Grabow; im Königreich Polen das GutPrzyiek; in österreichisch Galizien die Herrschaft Dembica etc.
Wappen: im rollten Schilde eine silberne, rund gelegte Kopfbinde, derenEnden unten mit einem Knoten zusammengezogen sind (Haus Nalencz II.). DenSchild bedeckt eine Grafenkrone und auf derselben stellt ein mit einer gleichenKrone gekrönter Helm mit rotli-silbernen Decken, aus welchem eine vorwärtssehende,weiss gekleidete Jungfrau mit long herabwallendem blonden Haar zwischen zweiHirschgeweihen, jedes von 6 Enden, emporwächst. Dieselbe hält mit jeder Hand dasdrille, nach innen stehende, Ende des Geweihes. Den Schild halten zwei auswärts-sehende preussische Adler, und die Devise ist: Vitom impendere vero. — Die Ge-weihe kommen auch mit 9 Enden vor, wo dann die Jungfrau das fünfte umfasstund, statt der Adler, halten auch wilde Männer den Schild. Nach dem Geneal.Taschenbuch der gräfl. Häuser (1S53. S. 557) ist der Kopf der Jungfrau verbunden.
Sehr alle und angesehene, zu dem bekannten Stamme Nalecz gehö-rende polnische Adelsfamilie, aus welcher Glieder im Anfange des 16. Jahr-hunderl in der Gegend von Wielun unweit Kalisz mit den Dörfern Raczynund Malyszyn, der ehemals festen Burg Ruda und den Ortschaften Okalew,Kopydlow, Olewin, Stawek etc. angesessen waren. Dieselben führten da-mals wechselnd die Namen Raczytiski und Malyski, oder: de Malyszyn, Maly,so dass man wohl annehmen kann," dass die Träger dieser Namen die,gleichfalls zum Stamme Nalecz gehörende Familie Szamotulski Maly, welchesich in die Gegend von Wielun gewendet, forlgesetzt haben. Die ununter-brochene Stammreihe kann von der Familie seit 1490 nachgewiesen wor-in. 22