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3 (1854) A - Z
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GRAFEN PEJACSEVICH V. VHRÖCZE.

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welcher, wie man meist annimmt, ein doppeltes, silbernes, crzbischöfliehes Kreuzim Schnabel trägt, besetzt. Der Adler hält in der rechten Klaue ein Schwert, in derlinken einen Reichsapfel, und an jeder Seile der Säule stellt ein, derselben mit demRücken zugewendeter, goldener, gekrönter, doppelt geschweifter Löwe, welcher rechtsin der rechten, links in der linken Vorderpranke einen gekrümmten Siibel hält, diefreie Vorderprante aber etwas abwärts streckt. Den Schild bedeckt die Grafen-krone, über welcher sich drei gekrönte Helme erheben. Aus dem rechten wächsteinwärtsgekchrt ein Löwe, gleich denen im Schilde, auf, der mittlere trägt denAdler, welcher im Schilde auf der Säule steht, und aus dem linken Helme erhebtsich die gekrönte Säule des Schildes so, dass das Postament derselben nicht ganzzu sehen ist. Den Schild hält rechts ein schwarz bekleideter Reichsherold, aufdessen goldenem Ueberwurfe der Reichsadler prangt, links ein roth gekleideterUngar mit einer mit Pelz verbrämten und mit einer silbernen Feder bestecktenrothen Sackmiitze und mit gelben Stiefeln, dessen silberner Ueberwurf mit demWappen des Königreichs Ungarn bezeichnet ist. Die freie Hand wird von beidenSchildhaltern in die Seite gestemmt. Das Ganze umfliegt ein rother Wappen-mantel. Nach dem Geneal. Taschenbuch der gräfl. Häuser (1848. 486) ist derAdler im Schilde und auf dem mittleren Helme gekrönt und die Spitze der Kronemit dem beschriebenen Doppelkreuze besetzt.

Alles, sehr angesehenes ungarisches Geschlecht, welches sich zunächstin den Königreichen Kroatien und Slavonien ausbreitete und jetzt in zweislavonischen Gespanschaften, so wie in dem eigentlichen Ungarn, und zwarin letzterem (s. oben) nicht nur in den Kreisen diesscit und jenseil derTheiss, sondern auch im Kreise dicsseit der Donau reich begütert ist.Der Ursprung der Familie liegt im Dunkel der Vorzeit, und die sonst ergie-bigsten Historiker des Landes ergeben über denselben nur wenig und nichtsGenaues. So sagt selbst Lehotzky (II. p. 300) nur:Pejacsevich et Janko-vich familiae ex Cyprovatz infra Vidinum, quorsuin ex Cypro Insula venc-runt." Nach der Milte des 18. .(ahrhundcrls kam das Geschlecht inOesterreich zu hohem Ansehen und der Grafcnsland gelangte in dasselbevom Kaiser Joseph II. 28. Juli 1772 in der Person des Johann JosephPejacsevich de Vcröcze. Mehrere Glieder der Familie wurden Träger hoherEhrenstellen und Würden, und durch Vermählungen ist das gräfliche Hausmit mehreren der angesehensten Familien der österreichischen Monarchiein nahe verwandtschaftliche Verbindung gebracht worden.

Die gräfliche Familie blüht jetzt in drei Linien: der Linie zu Ruma,zu Näsie und zu Ofen. Die Stifter dieser drei Linien waren die drei Ge-brüder, die Grafen Sigismund, Franz Carl und Anton , und aus der Ahnen-tafel dieser Brüder gehören folgende Glieder hierher: Georg Pejäcsevich deVerücze; Gemahlin: Margaretha Darcbcvich. Matthias ; Gemahlin: AgatheKnesevics. - Marcus ; Gemahlin: Anastasia Freiin Tomasich. JohannJoseph , Graf seit 28. Juli 1772; Gemahlin: Elisabelha Petersen. Sigis-mund, Franz Carl, Anton , Gebrüder.

Die Linie zu Duma gründete Graf Sigismund , und dieselbe setzte fortder Sohn, Graf Johann Nepomuk , gest. 4. Febr. 1821, venu, mit Catharinav. Jankovich, gest. 2. Sept. 1820. Aus dieser Ehe stammt das jetzige Hauptdieser Linie:

PETER Graf Pejäcsevich v. Veröcze, geb. 20. Febr. 1804, Herr derHerrschaften Ruma, Relfalu und Torda, k. k. Kämmerer und Obergespandes Veröczer Coraitats, verm. 16. Aug. 1824 mit Franziska Gräfin Ester-