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3 (1854) A - Z
Entstehung
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GRAFEN NICZKY V. NICZ.

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artigen Federn, einer unter der anderen, geziert; reclits ist die obere silbern, diebeiden unteren rollt, links die beiden oberen rollt, und die untere silbern. Scltild-lialter: zwei goldene Greife, deren Schweife sich einander umschlingen." Wäredoch bei diesen Angaben angeführt, ob dieselben aus der Familie gekommen sind,oder sielt nur auf die Annahmen eines Mitarbeiters gründen. Ein Auszug aus demGrafendiplome war nicht zu erlangen: so bescheidet sich denn die Redaction einesmassgebenden Urlheils. Es fragt sich übrigens sehr, wie es mit dem, einen Säbelschwingenden Löwen stehe? Leliotzky sagt nämlich (II. p. 254):lnsigne familiaeLeonem cum framea, lluvios et stellain refert."

Die Familie der Grafen Niczky v. Niczk ist aus dem sehr allen ungari-schen Geschlechte Jak entsprossen, dessen Ursprung in das Dunkel der Vor-zeit fällL. Die ununterbrochene Stammreihe des letzteren Geschlechts fängtmilEbed an, welcher um 1100 lebte, und die Nachkommen desselben schrie-ben sich in Folge der das Gut Niczk betreffenden Bestätigungsurkunde desKönigs Ladislaus II. vom Jahre 1162: Filii Ebed, de genere Jak. Leliotzkyführt demgemäss (P. II. p. 254) die Familie, wie folgt, auf: Nitz!« de Ebed,item de Chak scu Jak et de Kernen in Comitatu Castri ferrei (EisenburgerGespanschaft). Glieder der Familie (lleinold Nitzki, welcher noch 1268 unterKönig Bela IV. vorkommt) begleiteten den König Andreas II. 1217 auf demZuge nach Jerusalem und werden als Nobiles banderiati (Adelige mit Banner)aufgeführt. Dieselben erhielten für treue Dienste 1221 die Güter Uray.Seil 1324 nannten sich die einzelnen, damals entstandenen Linien nachihren Herrschaften: der Hauptstamm nach der demselben zustehenden Be-sitzung Niczky im Eisenlmrger Comitate. Durch Vermählungen mit denältesten und angesehensten Familien Ungarns wurde Benedict v. Niczkyunter dem König Matthias Corvin 1458 Obergespan des Warasdiner Comi-lats und erhielt nebst mehreren Gütern auch die halspeinliche Gerichtsbar-keit über alle ihm gehörenden Herrschaften. Christoph v. Niczky, obersterLandrichter des Königreichs Ungarn, k. k. Kämmerer und Geh. Balh, Prä-sident der Slallhallerei und der Septemviriltafel, Erb-Obergespan des Ve-riiezer Comilats, Graf v. Jemes etc., wurde vom Kaiser Joseph II. im Jahre1765 in den erbländisch-österreichischen Grafenstand erhohen und erhieltzugleich die Schenkungsurkunde über die Herrschaften Berzencze und Bal-has. Derselbe hinterliess zwei Söhne, die Grafen Stephan und Georg.Ersterer, k. k. Kämmerer und Obergespan des Warasdiner Comitats, venu,mit Maria Gräfin Esterhäzy, starb ohne Nachkommen; Letzterer, Graf Georg,k. k. Kämmerer, Geh. Rath und Erb-Obergespan des Veröczer Comilals,vertu. mitXaveria Gräfin Batlhyfmy, pflanzte das Geschlecht fort. Von dem-selben stammten nämlich zwei Söhne, die Grafen Maria Ludwig Georg undJohann Georg . Graf Maria Ludwig Georg , geb. 25. Jan. 1776, gest.28. Febr. 1840, k. k. Kämmerer, Herr der Herrschaften Nebersdorf, Bailiäs, Tot-Gyugy und Zimäny, vermählte sich 20. Mai 1807 mit MariaChristina Anna Gräfin v. Iloditz und Wolframitz, geh. 6. März 1787, f,und aus dieser Ehe stammt das jetzige Haupt des gräflichen Hauses, GrafMaria Christoph Georg mit seinen drei Geschwistern. Graf Johann Georg,gest. 26. Juli 1829, k. k. Kämmerer, Herr auf Kercseligeth, war vermähltmit Maria Anna Gräfin v. Schmidegg, Frau auf Vämos und Mosdos, jetztWillwe, und aus dieser Ehe leben zwei, unten näher angeführte Söhne.

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