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3 (1854) A - Z
Entstehung
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GRAFEN V. MUltKAY.

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Grafen v. IH nrray. (Weiblicher Stamm.)

lsall)Oltfdj. ©eflcmtdj.

In Nieder-Oesterreich begütert.

Wappen: im blatten Schilde drei (2 und 1) silberne, fünfslrahlige Sterne.Den Schild bedeckt ein Baronetshut, auf welchem ein gekrönter Helm steht. Ausdemselben wächst ein grün gekleideter, rcchtsgckchrter Mann mit silbernem Hals-kragen und schwarzem Hut auf, welcher in ein, mit der Rechten gehaltenes,schwarzes, goldbeschlagenes Horn bläst und die Linke in die Seite stemmt. DieHelmdecken sind rollt und silbern, Schild und Hut umfliegt ein rother, golden-befranster, silbern gefütterter Wappenmantel, und den Schild halten zwei vor-wärlssehende, mit Laub umgürtete wilde Männer, welche mit der freien Handeine Keule auf den Boden stemmen. Die Devise ist: llinc iisque superna venera-bor. Die erwähnten drei Sterne sind das Stammwappen des Hauses Murray,kommen, mit anderen Wappenbildern, in den Wappen aller Linien vor und findensich sonach auch in den vier Wappen, welche Burke von diesem Hause gegebenhat. Die Helmzicr ist allerdings bei den einzelnen Linien verschieden.

Sehr altes, ursprünglich aus Schottland stammendes, zu dem berühm-ten Ilause Murray gehörendes Geschlecht, in welches die ßaronetswürdevon Schollland i628, der Titel Baron v. Melgum 1043 und der Gral'en-stand 3. Aug. 1686 gekommen ist. Seil dem vorigen Jahrhunderl sindGlieder der Familie auch in Oesterreich zu grossem Ansehen und nament-lich in Militairdicnsl.cn zu hohen Ehrenstellen gelangt und später in denLandstand von Nieder-Oestcrreich aufgenommen wordent Iii dem von Wiss-grill (I. S. 29 11) 1794 gegebenen Verzeichnisse des landsässigen nieder-österreichischen Adels vom Herren- und Hitterstand liudel sich der NameMurray noch nicht vor. In England blüht das Haus noch in mehrerenLinien, über welche Burke genaue Nachweise gegeben hat. Der genannte