Grafen v. Montecuccoli.
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Besitz: die Grafschaft Mitterburg (i'isino) in Iilyricn; die Fideicommis-Herrschaft Mitterau,Hohenegg, Osterburg und Haindorf in Nieder-Oesterreich etc.
Maliren, lt. lt. Kammerer, Geh. Rath, Oberst-Landmarschall im KönigreichGalizien etc., verm. 19. Marz 1807 mit Helena Fürstin Luhoinirska, geh.6. Jan. 1783, jetzt Wittwe. Aus dieser Ehe stammen nur zwei Töchter,Grafin Feucie , geh. 22. Ree. 1810, verm. 28. Febr. 1832 mit Georg Für-sten Lubomirsky, und Gräfin Luitgarde , geb. 20. Juni 1823, verm. 25. Nov.1843 mit Eduard Grafen Stadnicki. Die Schwester des Grafen Stanislaus,Cäcilie , ist 14. Jan. 1785 geboren.
GRAFEN V. MONTECUCCOLI
Wappen: quadrirter, goldener Schild, und in jedem Felde ein zweiköpfi-ger, schwarzer Adler. Auf der den Schild bedeckenden Grafenkrone sieht ein ge-krönter Helm, welcher einen zweiköpfigen, schwarzen Adler trügt. Die Helmdeckensind schwarz und golden. — Nach Einigen ist der Schild nicht quadrirt und dievier Adler (2 und 2) sind gekrönt.
Eine der ältesten und berühmtesten italienischen Familien, welcheaus Deutschland stammen und mit den Heereszügen der deutschen Kaisernach Italien gekommen sein soll. Glieder der Familie beherrschten schonunabhängig 11111 1170 in den Appeninen die kleine, jetzt zum IlerzogthumeModena gehörige Provinz Frignano und standen in hohem Ansehen, wie dieSchutz- und Trutzbündnisse ergehen, welche Gerardo de Montecuccoli mitder damaligen Republik Modena schloss, welche sich noch jetzt in Origina-len in dem Modenesischen Archive befinden. Kaiser Otto IV. bestätigte 1212die Familie in ihren Resitzungen, und 1260 theilten die Söhne des Buona-corsos Montecuccoli, Matteo , Parisello , GuidiSllo und Corsino , zuerstdurch Loos ihre Güter, wodurch die ältere Linie des Matteo Montefiorino,Poliiingo, Raneidoro, Medola etc., die jüngere des Corsino aber das Stamm-