GRAFEN V. MNISZECH, VANBALIN RH MNISZECH.
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(irafcii v. Mniszech, Vandalin de Mniszech.
fiatljolifd). ©cflcrreid), thtfjlanb.
Besitz: in Gnlizien die Herrschaft ülanow, iin Königreich l'olcn die Herrschaften liohrow-nilii und Remhlin.
Wappen: quadrirter Schild mitMiltelschild. Im silbernen Millclscliild siebenfächerartig zusammengestellte schwarze Strausscnfedcrn (Mniszech). 1 in Roth einaufrechtgestelltes, mit der Schneide einwärtsgekehrles, silbernes Beil mit goldenemGriffe (Topor); 2 in Roth ein einwäl'tsgekebrter, silberner Greif, welcher in derrechten Vorderpranke ein blankes Schwert hält; 3 in Roth ein einwärtsgekehrter,silberner Schwan mit goldenen Füssen und Schnabel (Labendz), und 4 in Rotheine silberne Lilie (Gozdawa). lieber der Grafenkrone erhebt sich ein gekrönterHelm, auf welchem die sieben Straussenfedern des Hitlelschildes stehen. HieHelmdecken sind rollt und schwarz. — Die Abbildung in den Supplementen zumSiebmacher (1. 32) weicht namentlich in Bezug auf die Farben sehr ab. Der Miltcl-schild ist silbern und es finden sich in demselben, so wie auf dem Helme, nurfünf fächerartig gestellte Federn, welche mehr grün als schwarz zu sein scheinen.Feld I und 4 sind blau, Feld 2 und 3 silbern tingirt. Die letztere Tinctur ist,da die Wappenbildcr silbern sind, jedenfalls unrichtig. Das Beil ist mit einem,die Hörner aufwärtskehrenden Halbmonde, und unter demselben, links nach unten,mit drei (1 und 2) Kugeln (wohl Sterne) belegt, und die Helmdecken sind blauund silbern. — Einige tingiren auch den Mittelschild rollt.
Die Grafen v. Mniszech stammen aus einem sehr allen, ursprünglichböhmischen Geschlechte, dessen früheste Geschichte im Dunkel der Vorzeithegt, wie dies hinsichtlich der meisten allen höhmischen Familien immernoch der Fall ist. — Die etwa angeführten Angalten aus älterer Zeit sindnicht so genau , däss dieselben berücksichtigt werden können. So giebtdas Geneal. Taschenb. der gräll. Häuser (1839. S. 334) an, dass KaiserOtto III. zu Gunsten des Geschlechts aus den Gütern Gonhvee und Assaw-nica „1100" eine Grafschaft errichtet habe, von welcher die Grafenv. Mniszech den Namen führten: doch ist bekanntlich Kaiser Ottolli, schon1002 gestorben und 1 100 fällt in die Regierungszeit des Kaisers Heinrich IV.— Im Jahre 1506 kam die Familie nach Polen und hat sich in diesem